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WhatsApp und Co. überholen SMS

Folge hoher Marktdynamik in der Telekommunikation

„Astronomische Zahlen“ ermittelte eine Studie des britischen Softwareverlages Informa: 2012 wurden weltweit täglich 19,1 Milliarden Nachrichten zwischen Nutzern von Smartphones und Tablets mit kostenlosen Messaging-Diensten ausgetauscht. Damit toppten WhatsApp und Co. die 17,6 Milliarden. SMS, die pro Tag via Mobilfunknetze übermittelt werden. Die Nase vorn hat die SMS aber nach wie vor in Sachen Popularität: Chat- oder Messaging-Apps zählen rund 583 Millionen Nutzer. Demgegenüber schreiben 3,5 Milliarden Menschen SMS. Das Mitteilungsbedürfnis der App User ist folglich mit rund 32 Kurznachrichten pro Tag enorm.

 

Die Informa-Studie zeigt auf, dass eine hohe Marktdynamik und ein globaler Wettbewerb die Telekommunikation prägen. Ausländische Unternehmen können in der Schweiz Dienstleistungen über Mobilfunk oder Internetz anbieten, auch wenn sie selbst keine Netze in der Schweiz bauen oder betreiben (sogenannte OTT-Firmen). Damit erhalten die Schweizer Telekommunikationsanbieter zusätzliche Konkurrenz. Und dies geschieht, wie die Informa-Studie zeigt, rasant: Innerhalb von nur fünf Jahren haben die Messaging Apps die klassischen SMS überholt.

 

Swisscom reagiert mit einem veränderten Geschäftsmodell auf neue Herausforderungen im Telekommarkt. Weitere Geschäftsfelder können so erschlossen werden und neue Dienstleistungen überzeugen die Kunden und substituieren schwindende Erträge aus klassischen Angeboten – wie die SMS im Mobilfunk.