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Zufriedene Schweizer Nutzer

Das E-Government-Angebot der Schweiz ist Mittelmass – die Bürger aber sind zufrieden

Mit dem Degen an die Landsgemeinde oder dem Smartphone ins Internet: Mit dem Staat kann in der Schweiz auf traditionelle oder moderne Art und Weise in Kontakt getreten werden. Lange Zeit hinkte das Angebot an E-Government-Lösungen hierzulande jedoch hinter dem Standard des Auslands hinterher. Nun ist die Schweiz immerhin ins Mittelfeld aufgerückt und die Nutzer äussern sich sehr zufrieden.

 

Seit zwölf Jahren untersucht die EU die Entwicklung des E-Government-Angebotes in ihrer 27 Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, Kroatien, Island, Norwegen und der Türkei. Anfänglich lag unser Land in den hinteren Rängen, vermochte jedoch in den vergangenen Jahren ins Mittelfeld aufzurücken.

 

Die aktuelle Beurteilung des Online Angebotes von Gemeinden, Kantonen und dem Bund untersuchte nicht allein Einzeldienstleistungen, sondern übergreifenden E-Governemnt-Angebote und deren „ Einsatz im Rahmen von bestimmten Lebensereignissen“, wie das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) mitteilt.  Und eine gute Note erreichten hier Verwaltungen, welche Bevölkerung und Unternehmen die medienbruchfreie Abwicklung von Geschäften ermöglichen, d.h. alle notwendigen Angaben, Kontakte oder Formulare sind auf derselben Plattform vorhanden.

 

Trotz der gesamthaft durchschnittlichen Note, schneidet die Schweiz im Untersuchungsbereich „Efficiency and Effectiveness“ aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger gut ab: Die Bevölkerung äussert sich sehr zufrieden über das Gebotene und sieht darin einen hohen Nutzen und die weitgehende Erfüllung ihrer Bedürfnisse.  „Dieser Wert bestätigt auch die Resultate von nationalen Studien, wonach die Zufriedenheit der Schweizer Bevölkerung mit den elektronischen Dienstleistungen gut bis sehr gut ist“, erklärt dazu das ISB.