Die Digitalisierung verändert die Welt. Sie durchdringt beinahe sämtliche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche und nimmt eine Schlüsselrolle für das künftige Wirtschaftswachstum in der Schweiz ein. Bestehende Wertschöpfungsketten werden durch die immer engmaschigere Vernetzung von Mensch, Maschinen und Dingen aufgebrochen. Etablierte Geschäftsmodelle werden dadurch in Frage gestellt, neue entstehen. Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken für die Schweiz. Während der generelle Trend klar in eine zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geht, ist die Geschwindigkeit, mit der sie dies tut, von verschiedenen Faktoren abhängig und nicht in allen Ländern gleich hoch. Die Studie der EPF Lausanne (EPFL) kommt zum Schluss, dass die bestehenden Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich noch nicht ausreichen, um die Schweiz erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen.