UPC überträgt ab der kommenden Saison 2017/2018 bis zu den Play-offs die Spiele der Schweizer Eishockey Ligen. Ein Angebot zur Aufschaltung des Signals hat sie aber nur den Schweizer Kabelnetzbetreibern unterbreitet. Swisscom und Cinetrade/Teleclub reichten darum bei der Weko Anzeige ein. Diese hat nun beschlossen, auf die Anordnung von vorsorglichen Massnahmen zu verzichten – trotz deutlichen Anzeichen für ein wettbewerbswidriges Verhalten der UPC. Deshalb wird nun das Verfahren gegen UPC auch weitergeführt.
„Dass die Hockey-Fans unter unseren Kunden als einzige Gruppe ausgesperrt werden, ist ganz klar eine Diskriminierung. Wir bedauern diese Entscheidung“, erklärt Dirk Wierzbitzki, Leiter Products und Marketing und Mitglied Konzernleitung bei Swisscom. Swisscom wird deshalb weiter dafür kämpfen, dass ihre Kunden nicht auf das Schweizer Liga-Eishockey verzichten müssen.