Heizungen werden klassischerweise aufgrund eines einzigen Parameters – der Aussentemperatur – gesteuert. Neuere Steuerungen beziehen zusätzlich die Wettervorhersage mit ein. Doch auch dann handelt es sich noch immer um eine starke Vereinfachung eines sehr komplexen Systems. Denn Einflüsse wie beispielsweise die passive Sonnenenergie oder die Wärmespeicherfunktion der Wände werden nicht beachtet. Dies führt dazu, dass Heizungen mehr Energie verbrauchen, mehr CO2 ausstossen und mehr Kosten verursachen, als eigentlich nötig wäre, um die Zieltemperatur zu erreichen. «Ohne Messungen im Innenraum gleicht die Heizungssteuerung einem Blindflug», erklärt Antoine Eddé, VR Präsident und Product Strategist bei ECCO2 Solutions, einem Schweizer Unternehmen, das ein intelligentes System zur Heizungssteuerung entwickelt hat.