Wer schon einmal im Louvre, in den Uffizien oder in den Vatikanischen Museen war, kennt es: Hier achten Museumswärter penibelst auf das Einhalten der Sicherheitsabstände zu den Kunstwerken und setzen weitere Regeln durch. Ganz anders im Museum für Kommunikation. Museumswärter gibt es hier nicht. Stattdessen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren. Klar achten auch sie auf gewisse Grundregeln. Aber vor allem laden sie Menschen aller Generationen zum Austausch ein. Ob Kleinkind, Nerd, Seniorin, Personen mit Einschränkungen oder aus einem anderen Kulturkreis – das Repertoire der Kommunikatorinnen und Kommunikatoren öffnet Türen zu neuen Erlebnissen. Die persönliche Interaktion ist kein Zusatzprogramm, sondern ein fester Bestandteil des Besuchs. Hier kommen Menschen miteinander ins Gespräch. Je nach Gegenstand der Ausstellung kann sich dieses um Künstliche Intelligenz, die Bedeutung des Geldes, Medien oder gesellschaftliche Entwicklungen drehen – die Ausstellung wird zum Ort, an dem Perspektiven aufeinandertreffen und Neues entsteht.