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Wir sind Swisscom.

Michael Meister, Marketing Specialist, Bern

«Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen.»

Japaner lieben Roboter. Sie sehen sie als Mitmenschen - und nicht bloss als programmierten Gegenstand. Mich faszinieren Chatbots. Bei Swisscom entwickle ich einen für Skype for Business: Das finde ich klasse, weil ich dabei eine Art kognitives Individuum erschaffe. Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen - besonders, wenn ich mit meiner japanischen Frau Kie und ihrer Familie kommuniziere. Die Messaging-Lösung Line - das WhatsApp in Asien - übersetzt für uns Englisch-Japanisch in Echtzeit. Meine Frau lernte ich vor eineinhalb Jahren kennen während meines Sprachaufenthalts. Danach haben wir täglich über Facetime telefoniert, auch zum Einschlafen: sie in Fukuoka, ich in Matzendorf. Im Sommer ist Kie zu mir gezogen. Endlich sind wir vereint.

Penny Schiffer, Head of StartUp Initiatives, Zürich

«Bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu.»

Ohne mein Netzwerk hätte ich das eine oder andere Start-up nicht entdeckt. Deshalb besuche ich regelmässig Start-up-Konferenzen und engagiere mich als Jurorin bei Wettbewerben oder auf Twitter, wo ich mittlerweile 8000 Follower habe. Einfach nach coolen, technik-verrückten Hipstern und Geeks zu suchen, reicht nicht. Die Kunst ist es, herauszufinden, welche Start-ups und Technologien unternehmerisch interessant sein könnten für Swisscom. Ein Beispiel: Unseren beliebten Callfilter fürs Festnetz konnten wir nur implementieren, weil ein Start-up aus der Romandie die Blacklist und die Technologie weit genug entwickelt hat. Können wir als Swisscom bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu. Austauschen auf Augenhöhe ist ein Muss. Denn nur so funktioniert partnerschaftliches Kommerzialisieren.

  

Philippe Douglas, Service Desk Quality Manager, Lausanne

«Ich habe meine Karriere im Profifussball begonnen.»

Ich war 18 Jahre alt: Nach dem Gymnasium stieg ich in die Welt des Profifussballs ein. 1989 stand ich mit Stéphane Chapuisat auf dem Basler Rasen, als die Schweiz gegen Belgien ein 2:2 machte. Parallel zu meiner Sportlerkarriere habe ich an mehreren Schulen und IT-Instituten meine Computerkenntnisse ausgebaut. Heute arbeite ich als Quality Manager bei Swisscom. Nun sind es schon 15 Jahre, die ich im IT-Bereich tätig bin, stets im Support. Dabei hilft mir meine Erfahrung, die ich während meiner Sportlerkarriere gesammelt habe: Sie hat mich stressresistent gemacht und mir gelehrt, richtig zu kommunizieren. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, er macht mich zufrieden und fordert mich. Ich will produktiv sein - und bei der Arbeit meinen eigenen Werten treu bleiben. Das ist meine Motivation.

Dominic Corti, Senior Escalation Manager, Bern

«Ich bewahre immer einen kühlen Kopf.»

Wenn bei mir das Telefon klingelt, herrscht Alarmstimmung. Als Escalation Manager bin ich die erste Anlaufstelle für Grossstörungen. Das sind die Störungen, über die im «20 Minuten» berichtet wird. Stresst mich das? Heute nicht mehr. Ich muss auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Für die Kunden ist Transparenz sehr wichtig. Sie wollen wissen, wo wir in der technischen Entstörung stehen und was wir herausgefunden haben. Einfach und sachlich erklärt. Ich teile eine Grossstörung immer in verschiedene Phasen ein und priorisiere kurz-, mittel- und langfristige Aktivitäten. Dabei lasse ich mir verschiedene Optionen offen. Nie alles auf eine Karte setzen. Das methodische Vorgehen kommt mir auch privat zugute. Ich heirate dieses Jahr. Ein emotionales Grossprojekt, aber kein Grund, die Feuerwehr zu rufen.

Lukas Hohl, ICT Architekt, Zürich

«Ich achte auf die Ungereimtheiten.»

Ich muss die richtigen Prioritäten setzen. Das ist das Wichtigste in meinem Job. Als einer der Product Owner im Bereich Swisscom TV bin ich Dreh- und Angelpunkt für die Anliegen der Kunden, Manager, Entwickler und Partner. Ihre Anforderungen übersteigen meist meine verfügbaren Mittel und Ressourcen. Dann kommt die Stunde der Wahrheit: Was gehen wir zuerst an? Was muss warten? Meine Entscheidungen haben unmittelbaren Einfluss auf das Kundenerlebnis von über einer Million TV-Nutzer. Mein Anspruch ist es, den Kunden das beste Erlebnis zu bieten. Das sorgt manchmal für schlaflose Nächte. Ich achte bei der Entscheidung auf die Details, auf die kleinen Ungereimtheiten. Sie machen häufig den Unterschied aus. Zum Glück entwickelt man dafür mit der Zeit ein Bauchgefühl.

  

Arijana Walcott, Business Development Manager, Outpost Palo Alto

«Mittendrin im kleinen Culture Clash»

Im Silicon Valley spüre ich für Swisscom Trends auf. Ich verbinde Menschen mit Menschen, mit Themen, mit Ressourcen. Manchmal kommt es dabei zu einem kleinen Culture Clash, in dem ich vermitteln muss: Zwischen meinen Swisscom Kollegen, die eine Technologie erst genau prüfen wollen, und den kalifornischen Start-Up-Wilden, die sofort entscheiden. Ich bin selbst ungemein ungeduldig – wahrscheinlich gefällt es mir deshalb so gut, weil hier alle so sind. Klar, fehlen mir meine Familie und Freunde in der Schweiz. Mein 3-jähriger Sohn skypt jeden Tag mit meiner Mama: Sie lesen Bücher oder spielen Theater. Doch nächstes Jahr schon ist meine Zeit im Aussenposten vorbei und wir kehren zurück in die Schweiz. Schön und schade.