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5 Kommentare zu “Das müssen Sie über «Work Smart» wissen

  1. » Im Home Office etwa wird man nicht ständig von Kollegen gestört, dafür spielen die Kinder gleich nebenan, oder der Hund will Aufmerksamkeit.»
    Diese Aussage finde ich erstaunlich. Das heisst, das die Kollegen im Büro lästige Störenfriede sind, also negativ dargestellt werden. Die spielenden Kinder und der Hund dürfen aber ablenken, das ist OK ? Das sehe ich überhaupt nicht so. Meine Kollegen «stören nicht ständig», im Gegenteil, meine Kollegen im Büro sind für mich wertvoll in Bezug auf meine Arbeit. Und Home Office verbunden mit Kinder ( und Hunde ) hüten passt gar nicht zusammen.

    1. Hallo Roger
      In dem Abschnitt geht es um störende Einflüsse.
      In einem Grossraumbüro, wie es in den meisten Swisscom-Standorten vorkommt, existieren Umgebungsgeräusche durch Gespräche rund um einen rum oder auch durch vorbeilaufende Kollegen, klingelnde Telefone, usw..
      Zuhause sind es halt Geräusche von spielenden Kindern oder Hundegebell. Das heisst nicht, dass man zuhause während des Home Office Kinder hütet. Das Home Office so nicht funktioniert, sollte eigentlich jedem klar sein.
      Es geht darum, sich zuhause entsprechend zu organisieren, um störende Einflüsse weitestgehendst zu unterbinden.
      Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich ein Zimmer für Home Office reserviert habe. Die Türe wird entsprechend geschlossen und somit habe ich mein persönliches Einzelbüro. Die Kinder spielen draussen und betreut werden sie von ihrer Mutter. Die ist nämlich auch noch da. 😉

  2. Mit Sicherheit kann nicht im Homeoffice gearbeitet werden, wenn gleichzeitig Kinder beaufsichtigt werden müssen. Ein gut erzogener Hund hingegen stört nicht. Nette Kollegen im Grossraumbüro stören überhaupt nicht, im Gegenteil!
    Im Homeoffice zu arbeiten hat einen riesen Nachteil: Man kommt kaum mehr aus dem Haus, weniger Kontakt mit Mitmenschen sowie weniger Abwechslung.
    Ich würde gerne im Homeoffice arbeiten respektive arbeite bereits im Homeoffice. Allerdings ist es nur ein Nebenjob; leben kann ich nicht davon – es hat kaum Homeofficejobs in der CH – es hat scheinbar für mich Ü50 überhaupt keinen Job mehr. In ein stures Stellenprofil passe ich nicht hinein…

  3. Habe Home Office jahrelang mit «Kind und Kegel» praktiziert. Ein Horror! Die sozialen Medien können keine realen Bürokollegen ersetzen und man ist ständig – auch in der Freizeit – belastet, denn man/frau könnte ständig noch mehr…

  4. «Ständige» Unterbrechungen im Arbeitsfluss können nicht nur die Effektivität sonder auch die Zufriedenheit mit der Arbeit reduzieren und somit auch einen negativen Effekt auf das Wohlbefinden (Gesundheit) haben. Ob die Unterbrechung von ArbeitskollegInnen, Kindern oder dem Aufflackern des Sie-haben-eine-neue-E – Mail – Symbols kommt ist u.U. nicht mal so entscheidend. Gleichzeitig sind soziale Kontakte sowie Informationsaustausch wichtig und eine Bereicherung. Familie und Berufstätigkeit zu kombinieren kann sehr wertvoll sein. Wir müssen jedoch lernen, mit solchen Situationen gut um zu gehen. Kinder lernen mit der Zeit ebenfalls, dass es Momente gibt, bei Mami und/oder Papi zu Hause arbeiten und etwas Ruhe benötigen wenn es nicht gerade dringend ist. Sie lernen so Selbständigkeit und haben doch Zugang zur wichtigsten Bezugsperson wenn es sie braucht. Dass, Heimarbeit nicht für alle Menschen und nicht über alle Phasen des Lebens die richtige Lösung ist, scheint auch klar. Doch viele Berufstätige und v.a. viele Organisationen würden sehr von ihr oder anderen flexiblen Varianten profitieren.

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