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Das beste Netz wird noch besser

Vielleicht haben Sie es bereits mitbekommen. Wir werden bis Ende 2021 in allen Gemeinden der Schweiz das Festnetz fit für die Zukunft machen. Dabei setzen wir insbesondere auf die Technologien FTTS, die 90% der Wohnungen und Geschäften auch in abgelegenen Orten Bandbreiten von 80Mbit/s bis 10Gbit/s ermöglicht.


Heute schon können fast die Hälfte der Schweizer Wohnungen und Geschäfte von Verbindungen mit mehr als 200 Mbit/s profitieren; davon sind über 1,5 Millionen mit FTTH erschlossen.


Darüber hinaus haben wir uns auch bei FTTH zu neuen Ausbauzielen verpflichtet. Bis Ende 2025 wollen wir die Glasfaserabdeckung in Haushalten und Geschäften gegenüber 2019 verdoppeln, um damit allen Kunden überall und jederzeit Zugang zum besten Netz der Schweiz zu ermöglichen.


Mit dem forcierten Ausbau von FTTS und FTTB erbringen wir somit wichtige Vorleistungen für den anschliessenden Ausbau auf FTTH. Für FTTH zieht Swisscom die Glasfasern, die bei FTTS und FTTB kurz vor den Gebäuden oder bereits im Keller liegen, einfach weiter bis in die Wohnungen und in die Geschäfte.


Dort wo dies bis 2025 noch nicht möglich ist, modernisieren wir die bestehenden FTTS-Netze. Zahlreiche Gebiete in der Schweiz verfügen aufgrund früherer Ausbauten noch über ältere Netzelemente. Diese werden auch in den kommenden Jahren durch solche der neuesten Generation ausgetauscht und werden dadurch die für die Kunden verfügbare Leistung nochmals steigern.


Was bedeutet dies nun für Sie und Ihre Kunden?


Mit unserem BBCS Wholesale Produkt stehen Ihnen und Ihren Kunden damit in den nächsten Jahren kontinuierlich noch höhere Bandbreiten (bis 10Gbit/s) zur Verfügung.

Nicht nur punktuell, sondern in der ganzen Schweiz. Ein Komplett-Service aus einem Guss.

So sichern wir die Basis, damit Ihre Kunden auch morgen zufrieden sind.

 
 
 
Gut zu wissen:
FTTS - Fiber to the Street:

Bei FTTS werden Glasfasern von einer Zentrale bis zum nächsten Verteilschacht in den Strassen gezogen und die sogenannten Hauptkabel von Kupfer auf Glasfaser ausgebaut. Für die restliche Strecke bis zum Teilnehmeranschluss laufen die Signale weiterhin über die Kupferkabel. Dieses Vorgehen ermöglicht einen schnelleren flächendeckenden Ausbau und erlaubt dank der G.fast-Technologie Bandbreiten bis 500Mbit/s.


FTTB - Fiber to the Building:

Bei FTTB werden Glasfasern bis ins Gebäude eines Teilnehmers, z.B. in den Hauskeller gezogen. Die Verbindung von dort in die Wohnungen oder Geschäftsräume erfolgt in den meisten Fällen über die bestehenden Kupferleitungen. Dieses Vorgehen wurde bis 2020 hauptsächlich bei grösseren Gebäuden mit vielen Wohnungen oder Geschäftsräumen angewendet. Dank der G.fast-Technologie sind Bandbreiten bis 500Mbit/s. möglich.


FTTH - Fiber to the Home:

Bei FTTH werden die Glasfasern bis in die Wohnung oder das Geschäft eines Teilnehmers gezogen. Darin enden die Kabel in einer optischen Telekommunikationssteckdose (OTO, Optical Telecommunications Outlet) und werden von dort mit der Endeinrichtung (z. B. einem Router) verbunden. Dies ermöglicht sehr hohe symmetrische Datenübertragungsraten bis 10Gbit/s (Up- und Download).