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Freischaltung XGS-PON für alle BBCS Anbieter

Ab dem 2. November ist für sämtliche BBCS-Anbieter die Technologie XGS-PON bei der Bestellung automatisch freigeschaltet.


Mit dem massiven FTTS und FTTB Ausbau in den letzten Monaten hat Swisscom die Breitbandverfügbarkeit in jeder Gemeinde in kurzer Zeit beträchtlich gesteigert.

 

Nun werden zusätzlich die Glasfasern, welche für FTTS/B schon kurz vor den Gebäuden oder bereits im Keller liegen, einfach weiter bis in die Wohnungen und Geschäfte verlängert (FTTH).

 

Mit dem dadurch möglichen Einsatz der XGS-PON Technologie ermöglichen wir Ihnen auf ihren BBCS-Anschlüssen im FTTH-Gebiet Bandbreiten von bis zu 10Gbps.

 

Der XGS-PON Rollout ist mittlerweile weit fortgeschritten und mehr als 1.5 Millionen Haushalte können bereits von dieser Zukunftstechnologie profitieren. Ab dem 2. November ist nun bei sämtlichen BBCS-Anbietern die Technologie XGS-PON für die Bestellung automatisch freigeschaltet.

 

 

Antworten zu häufigen Fragen sowie eine Kurzanleitung zu Qualifikation, Bestellung, Aktivierung und weitere Themenschwerpunkte 

 

 


 
 
 
Gut zu wissen:
FTTS - Fiber to the Street:

Bei FTTS werden Glasfasern von einer Zentrale bis zum nächsten Verteilschacht in den Strassen gezogen und die sogenannten Hauptkabel von Kupfer auf Glasfaser ausgebaut. Für die restliche Strecke bis zum Teilnehmeranschluss laufen die Signale weiterhin über die Kupferkabel. Dieses Vorgehen ermöglicht einen schnelleren flächendeckenden Ausbau und erlaubt dank der G.fast-Technologie Bandbreiten bis 500Mbit/s.


FTTB - Fiber to the Building:

Bei FTTB werden Glasfasern bis ins Gebäude eines Teilnehmers, z.B. in den Hauskeller gezogen. Die Verbindung von dort in die Wohnungen oder Geschäftsräume erfolgt in den meisten Fällen über die bestehenden Kupferleitungen. Dieses Vorgehen wurde bis 2020 hauptsächlich bei grösseren Gebäuden mit vielen Wohnungen oder Geschäftsräumen angewendet. Dank der G.fast-Technologie sind Bandbreiten bis 500Mbit/s. möglich.


FTTH - Fiber to the Home:

Bei FTTH werden die Glasfasern bis in die Wohnung oder das Geschäft eines Teilnehmers gezogen. Darin enden die Kabel in einer optischen Telekommunikationssteckdose (OTO, Optical Telecommunications Outlet) und werden von dort mit der Endeinrichtung (z. B. einem Router) verbunden. Dies ermöglicht sehr hohe symmetrische Datenübertragungsraten bis 10Gbit/s (Up- und Download).