Elektronische Patientendossiers

4 kritische Fragen an Economiesuisse und FMH

Was antwortet ein Gesundheitsökonom und Befürworter von elektronischen Patientendossiers auf die kritischen Fragen eines FMH-Vertreters? Und umgekehrt?

Crafft

Die elektronischen Patientendossiers spielen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens eine zentrale Rolle. Entsprechend kontrovers wird das Thema diskutiert. Wir haben zwei Vertreter von unterschiedlichen Positionen um ihre Fragen an die Gegenseite gebeten. Die Antworten zeigen insbesondere bei den Prioritäten deutliche Differenzen.

 

Dr. med. Urs Stoffel ist Mitglied des FMH-Zentralvorstandes und dort zuständig für das Thema eHealth. Laut Stoffel müssen viele Ärzte erst noch von den Vorteilen des elektronischen Patientendossiers überzeugt werden. Zudem ist für ihn entscheidend, dass die Ärzte für die Pflege der Dossiers entschädigt werden. 

«Die Pflege von elektronischen Patientendossiers ist sehr aufwändig.» Dr. med. Urs Stoffel

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Dr. Fridolin Marty ist Leiter Gesundheitspolitik bei Economiesuisse. Er sieht im elektronischen Patientendossier fast nur Vorteile. Einerseits seien die Patientendaten vollständiger. Andererseits sei auch der Datenschutz mit den neuen Systemen besser als heute, wo viele Daten unverschlüsselt per E-Mail verschickt würden.

«Der Datenschutz wird besser mit dem elektronischen Patientendossier.» 

Dr. Fridolin Marty

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Fest steht: eHealth-Lösungen wie das elektronische Patientendossier bergen ein enormes Potenzial. Damit dieses genutzt werden kann, müssen die Ärzte, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch die Patienten ihren Beitrag leisten.

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