Wolf testet

BlackBerry is back!

Auferstanden: Warum das BlackBerry Priv wieder überzeugt.

Peter Wolf

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Früher, als Mobiltelefone noch kaum etwas konnten und der BlackBerry aber schon mobiles E-Mailen und Kalenderbewirtschaften ermöglichte, da konnte man sich glücklich schätzen, wenn einen die Firma mit einem solchen Produktivitätsbeschleuniger ausstattete. Denn privat konnte man einen BlackBerry gar nicht benutzen, dafür war ein von der Firmen-IT gepflegter Server nötig. Das schwarze Gerät mit dem Scrollrad war ein echtes Statussymbol. Und es hatte nicht nur die beste aller damals verbauten Tastaturen, es war auch sehr sparsam im Verbrauch von Daten und Energie, galt als sehr sicher und robust.

 

Auch heute kann sich freuen, wer den neuen BlackBerry hat – allerdings aus anderen Gründen.

 

Praktisch: Die herausschiebbare Tastatur ist auch ein Touchpad.

 

Die physische Tastatur, die ich als BlackBerry-Veteran bei all meinen anderen Smartphones am schmerzlichsten vermisst hatte, ist erstaunlicherweise nicht das Hauptargument. Sie eignet sich zwar nach wie vor gut zum Tippen (schliesslich schrieb ich damals alle meine Artikel auf dem BB), aber auch die virtuelle Tastatur mit ihren Wortvorschlägen ist gut brauchbar.

Auch heute kann sich freuen, wer den neuen BlackBerry hat – allerdings aus anderen Gründen als früher.

Es gibt andere Gründe, die für die herausschiebbare Tastatur sprechen: Sie macht das Handy länger. Zudem kann sie als Touchpad funktionieren. Diese beiden Eigenschaften zusammengenommen sorgen dafür, dass man durch lange Mails, Listen oder Webseiten scrollen kann, ohne mit den Fingern das Bild auf dem Display abzudecken. Zudem können so auch einfacher Tastaturkürzel, Passwörter oder kurze Texte eingegeben werden.

 

Innovativ: Die clevere Passwortsperre mit einer Kombination aus Bild und Zahl

 

Das seitlich abgerundete OLED-Display sieht modern aus und fühlt sich in der Hand gut an.

 

Auch dass der Lautsprecher auf der Gehäusevorderseite sitzt, direkt unter der Tastatur, und so nicht von der haltenden Hand abgedeckt wird, ist ein Plus. Soviel zu den Äusserlichkeiten.

 

Auch Innen überzeugend

Bei den inneren Werten hat sich einiges getan: Der BlackBerry Priv hat sich von einem eigenen Betriebssystem verabschiedet und läuft nun unter Android. Das bedeutet vor allem: Erstmals kann ein BlackBerry-User unter genügend vielen guten Apps wählen! Trotzdem wird er punkto Sicherheit nicht alleingelassen: Die bordeigene App «DTEK by BlackBerry» beurteilt den Gerätesicherheitsstatus, erläutert das Verdikt und gibt Empfehlungen, wo noch etwas verbessert werden kann.

 

Sicher: Die App «DTEK by BlackBerry» prüft laufend den Sicherheitsstatus.

 

Aus den alten Zeiten geblieben sind der hervorragende BlackBerry Messenger BBM, den es  mittlerweile auch für andere Betriebssysteme gibt, und der BlackBerry Hub, der Nachrichten aus verschiedensten Quellen bündelt und anzeigt.

 

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Peter Wolf

Peter Wolf (50) beschäftigt sich, seit er denken kann, mit Technik. Während mehrerer Jahre war er Trendscout und Social-Media-Experte bei Ringier. Heute arbeitet er Teilzeit bei e-foresight und ist damit im Frühjahr 2014 zur Swisscom Belegschaft gestossen. Er schreibt ausserdem regelmässig Kolumnen und App-Tests für diverse Publikationen.