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Von selbstfahrenden Autos und Globaler Vernetzung

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Erfahrungsbericht

Selbstfahrendes Auto: Das sind die 10 Learnings

Swisscom hat im Mai 2015 zusammen mit dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und den deutschen Autonomos Labs das erste selbstfahrende Auto auf Schweizer Strassen geschickt. Swisscom wird künftig jedoch keine Autos bauen, sondern sammelt damit Erfahrungen für die Mobilität der Zukunft.

In einem Abschlussbericht ist zusammengefasst, was Swisscom dabei erlebt und gelernt hat. Darin geht es beispielsweise um Gräser, die zu scheinbar unüberwindbaren Hindernissen wurden. Oder was man tun musste, damit LED-basierte Ampeln von den Sensoren besser erkannt wurden. Oder welche Landkarten-Technologie sich für den Einsatz auf Schweizer Strassen am besten eignete und was sich am Zürcher Stadtverkehr als die grösste Herausforderung herausstellte. Und last but not least, welche Vorteile selbstfahrende Autos für die Gesellschaft bringen können.

Hier können Sie den ganzen Bericht herunterladen

«Für Swisscom ist das selbstfahrende Auto ein wichtiges Element, um zukünftige Anforderungen zu verstehen und zusammen mit Behörden und Partnern neue Dienstleistungen und Standards zu etablieren.»

Low Power Network (LPN)

LPN – kleine Power, grosse Wirkung

Wir leben in einer vernetzten Welt: Maschinen, Fahrzeuge, Fahrstühle und Öltanks kommunizieren heute automatisch und sorgen für mehr Effizienz und Sicherheit. In Zukunft werden auch alltägliche Gegenstände wie Fahrräder, Briefkästen, Wasser- und Zeitungsdispenser, Abfalleimer oder sogar Schuhe vernetzt sein. Verbinden kann man die M2M-Anwendungen mit dem Low Power Network (LPN).

Das LPN basiert auf dem Versand kleiner Datenpakete, die nur sporadisch übermittelt werden. Dadurch ist es möglich, Daten über eine grosse Reichweite mit minimalem Energieverbrauch zu versenden. Mit mobilen Geräten und Objekten, die möglichst lange Akkulaufzeiten benötigen, lassen sich somit völlig neue Funktionen realisieren.

Erfolgreiche Pilotprojekte

Das LPN von Swisscom basiert auf dem Technologiestandard LoRa. Mit der gleichnamigen Allianz setzt sich Swisscom für eine Standardisierung und Weiterentwicklung des IoT ein. Seit August 2015 bietet der Telco in einer Pilotphase LPN in Zürich und Genf an. Seither lotsen Testkunden die Grenzen der vielversprechenden Technologie aus und entwickeln neue Geschäftsmodelle. So konnten beispielsweise im Sommer die Love Mobiles der Zürcher Street Parade mit LPN-Sensoren aufgerüstet werden. Dank dem stabilen Netzwerk konnte die Polizei die Fahrzeuge trotz ausgelastetem Mobilfunknetz jederzeit orten und in einem zentralen Kommandoraum überwachen.

Neue Ideen dank IoT-Hackathon

Im November konnten junge Entwickler an einem 40-stündigen Hackathon in Zürich ihr Know-how zum IoT unter Beweis stellen. Viele Teams setzten dabei auf LPN. Mit viel Enthusiasmus entwickelten die Teilnehmer Ideen wie eine Notfalllösung für Senioren, einen Schirm-as-a-Service oder einen SBB-Sitzplatzfinder.

Das Potenzial von LPN ist noch längst nicht ausgereizt. Innovative Unternehmen können dank LPN und dem Swisscom M2M/IoT Center of Competence nicht nur effizienter arbeiten, sondern vor allem auch interessante neue Einkommensquellen erschliessen.

Mehr zum Low Power Network Swisscom M2M/IoT Center of CompetenceMehr zum IoT-Hackathon 

Cloudspeicher

Michael Müller und das Datenproblem

Schon wieder dieser Anruf. Einmal in der Woche beschäftigt sich Michael Müller inzwischen damit, die Daten seiner Arbeitskollegen wiederherzustellen, die diese auf ausländischen Cloudplattformen verloren haben. Michael Müller ist seit fünf Jahren IT-Verantwortlicher bei einer grossen Schweizer Sanitärfirma. Der 41-Jährige liebt seine Arbeit, doch er hat die Kontrolle über die Firmendaten verloren und das setzt ihm zu.

Michael klagt einem befreundeten IT-Verantwortlichen sein Leid. Dieser erzählt ihm von Storebox, der Cloudspeicherlösung von Swisscom. Auch er hat einen hohen Anspruch an Stabilität und Sicherheit der Daten. Dank dieser Lösung könnten die Arbeitskollegen von Michael Müller die Geschäftsdaten über Firmengrenzen hinweg mit Kunden und externen Geschäftspartnern gemeinsam nutzen. Die Daten wären dabei nur in Schweizer Rechenzentren gesichert. Zudem könnten seine Arbeitskollegen jederzeit, egal ob im Büro oder unterwegs und auch mit dem Smartphone darauf zugreifen. Dank Storebox hätte Michael Müller wieder die volle Kontrolle über die Firmendaten und seine Arbeitskollegen könnten wie gewünscht arbeiten.

Mehr Informationen zu Storebox

Global

Weltweit verbunden, ein Partner

Global agierende Unternehmen beziehen ihre ICT-Lösungen oft lokal. Die Konsequenz: entkoppelte Systeme und komplizierte Lieferantenbeziehungen. Das geht auch anders. Sandro Principe, Head of Global Sales bei Swisscom, erklärt, wie.

Sandro Principe, was weiss man beim national tätigen Grossunternehmen Swisscom über die Herausforderungen eines multinational agierenden Unternehmens?

Die grössten Herausforderungen sind natürlich vom Kerngeschäft abhängig. Eine grundlegende Herausforderung haben aber alle global tätigen Unternehmen: Wie kann die Zusammenarbeit mit und zwischen den Ländergesellschaften – sei es in der Produktion oder im Vertrieb – möglichst effizient gestaltet werden? Funktionierende, durchgängige, stabile ICT-Lösungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Globale ICT-Lösung ohne lokale Präsenz im Ausland – wie geht das?

Die globale Vernetzung stellen wir mit unseren langjährigen Partnern Verizon und Vodafone sicher. Mit diesen beiden Partnern erbringen wir heute bereits weltweit ICT Services an 2600 Standorten für insgesamt 300 Kunden. Ausserdem erschliessen wir unseren Kunden durch die Partnerschaften auch zusätzliche Netzwerktechnologien und -dienstleistungen.

Welche Dienstleistungen bietet Swisscom auch im Ausland an?

Auf der Basis der sicheren und zuverlässigen Connectivity bieten wir zahlreiche IT-Dienstleistungen wie Data Center Management, Cloud Services, Unified Collaboration Tools, IT-Arbeitsplätze, Security Services, den Betrieb von Business-Applikationen, M2M-Dienstleistungen und das Management von mobilen Devices.

Sie interessieren sich für die Global-Angebote von Swisscom? Kontaktieren Sie uns:
 

Sandro Principe
Sandro.principe@swisscom.com
+41 79 401 85 05

Daniela Cupic
Daniela.cupic@swisscom.com
+41 79 539 34 03

Céline Lögler
Celine.loegler@swisscom.com
+41 79 419 27 56

Silicon Valley vs. Switzerland

Start-ups: Sind 300 Kilometer Expansion in zwei Jahren genug?

Im Sommer war ich Jurymitglied eines Businessplan-Wettbewerbs. Bei der Vorbereitung stiess ich auf einen Businessplan, der ziemlich gut verdeutlicht, wie unterschiedlich das Thema «Wachstum» in der Schweiz und im Silicon Valley angegangen wird.

Das Start-up, ein Marktplatz für Dienstleistungen, plante im ersten halben Jahr die Expansion von Luzern nach Bern und Zürich, weitere sieben Monate waren für die Westschweiz und das Tessin veranschlagt, bevor es dann Mitte 2017 nach Deutschland und dann in unbestimmter Zeit in der Zukunft Richtung UK und USA gehen sollte. Zwei Jahre für 300 Kilometer Expansion? Definitiv nicht ausreichend, wenn man in einem Markt agiert, in dem es nur einen Gewinner geben wird.

Erfolg vs. Misserfolg

Im krassen Gegensatz dazu steht ein Meeting ein paar Wochen zuvor: Ich habe dieses Jahr den Start-up-Wettbewerb StartUp Challenge der Swisscom geleitet, bei dem fünf Start-ups einen einwöchigen Businesstrip ins Silicon Valley gewinnen konnten. In diesem Rahmen waren wir zum Pitchen bei einem der grossen klassischen Silicon-Valley-Start-up-Investoren. Dort durften wir erleben, welche Ambition in einem Businessplan akzeptiert, aber auch erwartet wird: Einer der Geschäftsführer stellte klar, dass ein Start-up dann ein Misserfolg ist, wenn es bei USD 20–30 Millionen Umsatz pro Jahr steckenbleibt. In der Schweiz hingegen wären die meisten Start-up-Investoren froh, wenn sie solche Firmen im Portfolio hätten! ​

Penny Schiffer arbeitet als Beraterin und Mentorin für Startups und sitzt in mehreren Jurys. Sie ist immer auf der Suche nach Innovationen für Swisscom und ist darum regelmässig als Trendscout im Silicon Valley unterwegs.

Mehr zur Swisscom StartUp Challenge