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Wolf testet

Das Handy, das sich zum Desktop-PC aufblasen lässt

Beziehungsweise: der ausgewachsene PC, der in die Hosentasche passt. Das Lumia 950 XL ist beides.

Peter Wolf

Einerseits hat das Phablet mit seinem 5.7-Zoll-Display eine genügend grosse Anzeige, damit man darauf Office-Anwendungen sinnvoll anzeigen und bearbeiten kann – trotzdem passt es mit seinen 15×8×0.8 cm noch gut in Anzugs- oder Hosentaschen.

 

Andererseits lässt es sich über einen faustgrossen Adapter an einen grossen Bildschirm, eine normale Tastatur und eine Maus andocken, sodass der Taschencomputer zum ausgewachsenen Schreibtischcomputer wird. In diesem Modus, dem «Continuum»-Betrieb, kann das Display des Smartphones als Touchpad genutzt werden – eine Maus ist also nicht einmal nötig. 

 

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Das Display wird zum Touchpad

Synchronisieren überflüssig

Egal in welcher Konfiguration: Man arbeitet immer unter Windows 10, die Dokumente und Programme sehen immer gleich aus und lassen sich auf dieselbe Art bedienen. Auch das Synchronisieren zwischen Desktop-PC und mobilem Computer wird überflüssig – weil es sich in beiden Fällen um dasselbe Gerät handelt. Abgesehen davon können alle Dateien auch in der Cloud im «One Drive» abgelegt werden. Dateien, die am Desktopcomputer erstellt worden sind, sehen also nicht plötzlich auf dem Mobile anders aus. 

 

Die Docking Station hat einen neuen USB-C-Anschluss

 

Angedockt und auch geladen wird das Lumia über den neuen USB-C-Anschluss. Vorteil: Der Stecker ist symmetrisch ausgestaltet – verkehrt herum einstecken gehört der Vergangenheit an. Nachteil: Es ist ein neuer Standard und vorerst darf man sich nicht darauf verlassen, so ein Kabel an vielen Orten anzutreffen. Also immer selber ein Ladekabel mitführen! Immerhin ist schnell nachgeladen: innert 30 Minuten ist 50% der Kapazität aufgefüllt. 

 

Empfehlung: Immer ein eigenes Ladekabel dabeihaben.

 

Die 20-Megapixel-Kamera liefert gestochen scharfe Bilder und kann auch kreativ benutzt werden: Während des Filmens lassen sich Belichtung und Schärfe manuell mit einem Regler verstellen (wie man an einigen Stellen im obigen Video sieht).

 

Peter Wolf

Peter Wolf (50) beschäftigt sich, seit er denken kann, mit Technik. Während mehrerer Jahre war er Trendscout und Social-Media-Experte bei Ringier. Heute arbeitet er Teilzeit bei e-foresight und ist damit im Frühjahr 2014 zur Swisscom Belegschaft gestossen. Er schreibt ausserdem regelmässig Kolumnen und App-Tests für diverse Publikationen.