Disaster Recovery: Ansätze für KMU
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Disaster Recovery: Weil’s pressiert, wenn’s passiert

Die beste Versicherung ist die, die Sie nie brauchen. Das gilt auch für Disaster Recovery. Wer denkt schon an einen Wasserschaden, ein Feuer oder einen Cyberangriff? Trotzdem sollten KMU die Wiederherstellung geschäftskritischer Daten und IT-Systeme im Notfall lieber früh planen als spät bereuen.

Hand aufs Herz: Ist Ihr Unternehmen sicher vor Cyberangriffen und den möglichen Risiken wie einem Produktions- oder Betriebsstillstand? 11 Prozent der 503 befragten KMU-Geschäftsführerinnen und -Geschäftsführer schätzen das Risiko eines eintägigen Stillstands hoch ein, nur 2 Prozent fürchten sich vor existenzgefährdenden Angriffen. Und das, obwohl jedes vierte KMU in der Schweiz schon einmal Opfer eines Cyberangriffs war. Das ist eines der Ergebnisse der Studie «Digitalisierung und Cyber-Sicherheit in kleinen Unternehmen», die gfs-zürich Anfang Dezember 2020 veröffentlicht hat.

Viele KMU haben ihre Hausaufgaben gemacht, …

Technisch sind die meisten kleinen und mittleren Unternehmen gut geschützt. 92 Prozent sichern ihre Daten planmässig, 91 Prozent schützen ihre IT-Systeme mit Antivirenprogrammen, 89 Prozent aktualisieren ihre Software regelmässig und 85 Prozent haben eine Firewall installiert. Weniger gut sieht es bei vielen KMU aber aus, wenn es um die Notfallmassnahmen geht. Nur zwei Drittel überwachen ihr Netz und ihre Hardware systematisch und werden automatisch alarmiert, sobald ihr IT-System angegriffen wird oder ausfällt und damit die laufende Produktion oder der Betrieb gefährdet ist.

… sind aber nicht oder nur schlecht vorbereitet

Schlecht steht es dagegen um organisatorische Schutzmassnahmen. Weniger als die Hälfte der befragten KMU besitzt einen Notfallplan oder ein Konzept, um die Produktion oder den Betrieb sicherzustellen. Anders gesagt: Mehr als die Hälfte ist unvorbereitet auf Ausfälle oder Störungen. Das muss kein Cyberangriff sein, auch ein Bedienungsfehler oder Elementarschaden wie Wasser, Feuer oder ein Erdbeben kann IT-Systeme lahm legen. In der Schweiz bebt die Erde im langjährigen Durchschnitt 23 Mal im Jahr mit einer spürbaren Magnitude (Stärke) von 2,5 oder höher, 2019 sogar 49 Mal. Allerdings bilden Wasserschäden, Feuer und Bedienungsfehler die häufigere Ursache für Ausfälle als Erdbeben.

Auch KMU brauchen ein Disaster-Recovery-Konzept

Ausfälle oder Störungen können lange dauern, teuer werden und im schlimmsten Fall Existenzen gefährden. Darum brauchen Unternehmen ein Disaster-Recovery-Konzept, unabhängig von ihrer Grösse. Besonders, wenn ihre Produktion oder ihr Betrieb mit dem IT-System vernetzt ist und davon abhängt. Der deutsche Begriff Notfall- oder Katastrophenwiederherstellung bringt auf den Punkt, um was es bei Disaster Recovery geht: Die IT-Infrastruktur nach einem Störungs-, Not- oder Katastrophenfall so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen und alle wichtigen Daten wiederherstellen.

Planen statt panisch reagieren

Der Disaster-Recovery-Plan ist das Fundament der Notfall- oder Katastrophenwiederherstellung. Darin werden alle Massnahmen und Verfahren definiert sowie Vorgaben, was im Notfall zu tun ist. Unter anderem werden die einzelnen Massnahmen Schritt für Schritt als Checkliste aufgeführt, die abgearbeitet werden müssen. Ein Disaster-Recovery-Plan legt ausserdem Eskalationsstufen, Meldewege und Verantwortlichkeiten fest. Wichtig ist, dass der Plan nicht nur geschrieben und irgendwo abgelegt wird – die verantwortlichen Mitarbeitenden müssen ihn kennen und regelmässig geschult werden.

Testen statt blind vertrauen

Auf dem Papier sehen die meisten Pläne gut aus. Wenn Sie nicht erst im Notfall herausfinden wollen, wie viel Ihr Disaster-Recovery-Plan wert ist, testen Sie alle Massnahmen und Verfahren regelmässig. So stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen den Betrieb oder die Produktion nach einer Störung oder einem Ausfall ohne langen und teuren Stillstand hochfahren kann. Ausserdem verbessern Sie den Disaster-Recovery-Plan und die Massnahmen, schulen alle verantwortlichen Mitarbeitenden für den Notfall und sensibilisieren die anderen Mitarbeitenden für die Folgen möglicher Bedienungsfehler.

Disaster Recovery geht auch einfacher

Disaster Recovery ist aufwändig. Vielen KMU fehlen die personellen und/oder finanziellen Ressourcen für einen wirksamen Schutz und eine effiziente Notfallwiederherstellung. Für sie ist Disaster Recovery as a Service sinnvoll, also als Dienst aus der Cloud. Ein Provider richtet Backups, Speicherplatz sowie virtuelle Systeme in seinem Rechenzentrum ein und betreut die Infrastruktur. Wichtig zu wissen: Disaster Recovery ist mehr als ein Backup. Zum einen, weil die Daten regelmässig automatisch synchronisiert und darum aktuell sind, zum anderen, weil die ganze IT-Infrastruktur gespiegelt wird. Die Unternehmens-IT ist deshalb schnell wieder einsatzbereit im Katastrophenfall – der hoffentlich nie eintritt.

Disaster Recovery von Swisscom

Lagern Sie die Notfallwiederherstellung Ihrer geschäftskritischen Daten und IT-Systeme an uns aus. So haben Sie im Notfall mehr Zeit für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeitenden und Ihre Kunden.

Sicher: Sie schützen Ihre komplette IT bei Elementarschäden wie Erdbeben, Feuer oder Wasser. Im Notfall springen unsere virtuellen Maschinen ein und führen den Betrieb weiter.

Rundum geschützt: Ihre Daten sind so sicher wie in einem Banksafe. Unsere Rechenzentren erfüllen höchste Sicherheitsstandards (ISO 27001). Falls Cyberkriminelle Ihre Computer angreifen, stellen Sie alle Daten mit wenigen Klicks wieder her und arbeiten weiter.

Hoch verfügbar: Ihre Daten und Programme sind 99,9 Prozent der Zeit in der Cloud verfügbar. Falls Sie Hilfe brauchen, sind wir und unsere Servicepartner für Sie da.

Sofort bereit: Unsere regionalen Partner richten Disaster Recovery für Sie ein, wir kümmern uns um Ihre Daten und Programme – und springen im Notfall sofort für Sie ein.

Zukunftssicher:  Wenn Sie Daten und Programme in der Cloud sichern, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Auslagerung Ihrer IT, um Kosten zu senken. Selbstverständlich können Sie Disaster Recovery auch nachträglich einsetzen, wenn Sie schon andere Cloud-Services von Swisscom nutzen.

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2 Kommentare zu “Disaster Recovery: Weil’s pressiert, wenn’s passiert

    1. Ja, das können Sie. Dabei wird der Server in die Swisscom Cloud gespiegelt, um bei einem Ausfall möglichst schnell wieder verfügbar zu sein.
      Freundliche Grüsse aus der Redaktion
      Andreas Heer

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