So bringen KMU verschiedene Standorte sicher ins Firmennetz.
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Der sichere Draht ins Geschäft

Wenn Mitarbeitende im Homeoffice auf Firmendaten zugreifen müssen, ist eine sichere Verbindung gefragt. Zwei Ansätze, wie Unternehmen Standorte vernetzen, das Firmennetz sicher erweitern und den Mitarbeitenden das gewohnte Ökosystem zuverlässig auf das Arbeitsgerät nach Hause bringen können.

Ein frisch gebrauter Kaffee, das Notebook und einen bequemen Arbeitsplatz als Werkzeug für einen erfolgreichen Arbeitsstart im Homeoffice? Nicht ganz.

Damit produktives Arbeiten in den eigenen vier Wänden gelingt, müssen die technischen Voraussetzungen stimmen. Die sichere Verbindung ins Firmennetz und der Zugriff auf alle Daten und Systeme ist entscheidend.

So muss beispielsweise die Verarbeitung im ERP zügig klappen, obwohl das System am anderen Ende der Schweiz auf einem Server im lokalen Netz des Hauptsitzes läuft. Mitarbeitende benötigen einen verschlüsselten Zugang zur Dokumentablage mit allen Informationen und Kundendaten, oder sie möchten sich im Intranet up-to-date halten – alles von zu Hause aus.

Neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitsformen fordern Schweizer KMU und verlangen kulturelles Umdenken. Ist dieser Schritt geschehen, stellt sich die Frage: Wie genau kann ein Unternehmen reibungsloses Arbeiten gewährleisten, wenn die Business-Software am Hauptsitz läuft, die Mitarbeitenden aber im Homeoffice oder von unterwegs arbeiten?

Homeoffice sicher verbunden

Sicher vernetzt

Mit den IT- und Cloud Services von Swisscom vernetzen KMU Standorte sicher und zuverlässig. Das Swisscom Netz und sichere Rechenzentren in der Schweiz sorgen dafür, dass die Unternehmensdaten auch in der Cloud jederzeit geschützt sind.

Die Lösung, um die Geräte von Mitarbeitenden im Homeoffice mit dem Firmennetzwerk zu verbinden, lautet Standortvernetzung. Dabei wird ein Heimarbeitsplatz mit dem lokalen Netzwerk (LAN) des Unternehmens verbunden. Jeder angeschlossene Computer kann auf sämtliche verfügbaren Ressourcen zugreifen. Auf der Strecke zwischen den Standorten werden die Daten über eine gesicherte Verbindung übertragen.

MSM Studie: Der moderne Arbeitsplatz in Schweizer KMU

Auf der Investitionsagenda von kleineren und mittleren Unternehmen nehmen Arbeitsplatz und Mobilität eine bedeutende Rolle ein. Das MSM Research Institut hat Schweizer KMU dazu befragt.

Sie erhalten im Whitepaper Antworten auf diese und weitere Fragen:

– Welche Themen stehen auf der Agenda von KMU?
– Wo wird investiert?
– Wie sieht der Arbeitsplatz 2022 aus?
– Welchen Einfluss hat der Arbeitsplatz auf die Attraktivität eines Unternehmens?

Für den Fernzugriff aufs Firmennetz müssen sich die Mitarbeitenden mit Passwort und einem zusätzlichen Code authentifizieren. Das nennt sich 2-Faktor-Authentifizierung und funktioniert gleich, wie man es beispielsweise vom Online-Banking her kennt.

Nach erfolgreicher Anmeldung verbindet sich das Notebook im Homeoffice mit dem Firmennetzwerk. Technisch gesehen nennt sich dieses Konstrukt virtuelles privates Netzwerk (Virtual Private Network), kurz VPN. Es erlaubt die sichere Standortvernetzung übers Internet oder über das Netzwerk eines Anbieters. Die zweite Variante sorgt für zusätzlichen Schutz, weil die Daten nicht über ein öffentliches Netz fliessen. Eine VPN-Verbindung gewährleistet, dass die übertragenen Informationen vor Unbefugten geschützt bleiben.

Von der Zentrale in die Cloud

Die Standortvernetzung ist nur ein Ansatz, um ortsunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen oder Niederlassungen zu vernetzen. Die Auslagerung in die Cloud ist gewissermassen die Weiterentwicklung davon: Daten, Business-Software und komplette Desktop-Umgebungen lassen sich an einem zentralen Ort in der Cloud betreiben. Die lokale Infrastruktur am Firmenhauptsitz wird vereinfacht, der Betrieb der Informatik an den Cloud-Anbieter oder einen IT-Partner delegiert. Auch bei diesem Szenario erfolgt der Zugriff über eine verschlüsselte Verbindung.

Standortvernetzung oder Cloud?

Beide Ansätze lassen sich kombinieren. Vielleicht liegt eine spezielle Business-Software noch nicht in einer Cloud-tauglichen Version vor. Oder die Lieferscheine müssen fürs Rüsten der Bestellung in der Produktion am Hauptsitz ausgedruckt werden. Pläne und Projektdokumentationen für die Monteure liegen dagegen auf einem zentralen Online-Speicher in der Cloud.

Die Kombination von Standortvernetzung und Cloud erlaubt es Unternehmen, mehrere Niederlassungen oder Mitarbeitende im Homeoffice über beliebige Distanzen hinweg ins Firmennetz einzubinden. Den Ansprüchen an flexibles, ortsunabhängiges Arbeiten und steter Verfügbarkeit aktueller Informationen kommen diese Ansätze sehr entgegen.

Aktualisierter Artikel vom Februar 2019.

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