Sprachnachrichten: Mit diesen 6 Tipps geht’s besser
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Sprachnachrichten: Mit diesen 6 Tipps geht’s besser

Mit Sprachnachrichten kann man sich das Tippen fast gänzlich sparen. Wenn man die folgenden Tipps beachtet, kommen die Sprachnachrichten auch bei den Empfängern gut an. 

Sprachnachrichten haben viele Vorteile. Sie sind schnell gemacht, transportieren mehr Informationen in kürzerer Zeit und sind oft persönlicher als geschriebene Nachrichten. Maria, Mutter, Unternehmerin und Gesicht der aktuellen Swisscom Kampagne, nutzt Sprachnachrichten täglich und möchte nicht mehr darauf verzichten – privat wie auch geschäftlich.

Da sie mit vielen Handwerkern in Kolumbien arbeitet, welche zum Teil weder lesen noch schreiben können, ist die Sprachnachricht das perfekte Kommunikationstool für sie. Als Profi weiss sie, wie man Sprachnachrichten richtig anwendet und wann man besser darauf verzichtet.

1. Eine Minute als Richtwert

Bereit. Mit Service, der so flexibel ist wie Sie.

Service so, wie Sie ihn wollen. Es ist immer jemand da für Sie. Im Shop, am Telefon, Online oder bei Ihnen zu Hause.

Sprachnachrichten sollten die Länge einer Minute nicht überschreiten. Falls man mehr zu sagen hat, macht man besser einen Punkt nach einer Minute und liefert eine zweite Nachricht nach. Das macht es für die Empfänger übersichtlicher. Kleiner Fun Fact: Eine Längenlimite gibt es bei Sprachnachrichten nicht. Aber eben – nutzt das nicht aus – die Empfänger danken es euch.

2. Pro Frage eine Sprachnachricht

Wie waren die Ferien? Hast du gut angefangen im Büro? Wie geht es eigentlich deiner Katze? Und wollen wir heute Abend was trinken gehen? Bitte jeweils nur eine Frage pro Sprachnachricht – oder zumindest nur Fragen zum gleichen Thema. Es macht das Antworten deutlich einfacher.

3. Drücken, warten, sprechen

Wer im Militär war, kennt es als Funkregel: Denken, drücken, schlucken, sprechen. Gleiches gilt auch bei der Sprachnachricht. Wenn man kurz wartet, nachdem man die Sprachaufnahme gestartet hat, ist der Anfang der Nachricht sicher zu hören. Eine Sekunde reicht. Gleiches gilt für den Schluss.

Blick auf das Smartphone mit Sprachnachrichten.
Vor sieben Jahren hat Maria einen Onlineshop für Design und Wohnzubehör lanciert. Die tägliche Kommunikation zwischen Kolumbien und der Schweiz findet zu grossen Teilen via Sprachnachrichten statt und ist für die Unternehmerin zentral.

4. Wichtige Fakten in Textform bitte

«Treffpunkt um 14 Uhr beim Bahnhof» – Solche Dinge sollte man trotz Sprachnachricht noch immer per Text kommunizieren. Es ist verbindlicher und auch einfach zum Nachschauen im Chatverlauf, wenn man sich nochmals vergewissern möchte. In Sprachnachrichten gehen solche Infos oft unter.

5. Lass den Emotionen freien Lauf

Die Stimme transportiert nicht nur Informationen sondern auch Emotionen. Daran sollte man denken, wenn man nicht weiss, ob man schreiben oder sprechen soll. Echte Freude kann man in einer Sprachnachricht deutlich besser und ehrlicher ausdrücken als mit 100 Emojis. Und eine Sprachnachricht kann ein schönes Andenken an einen schönen Moment sein. 

6. Auch bei Sprachnachrichten sollte man nüchtern sein

Das haben Text- und Sprachnachrichten gemeinsam. Man merkt schnell, wenn jemand zu tief ins Glas geschaut hat. Und obwohl gerade dann die Sprachnachricht verlockender ist, weil man sich weniger konzentrieren muss, sollte man darauf verzichten. Denn die Sprachnachricht existiert auch am nächsten Morgen noch.

Gratistipp: Nach oben Swipen und reden

Kennt ihr diesen Trick? Wenn man die Sprachaufnahme gestartet hat, kann man nach einer Sekunde nach oben swipen und die Aufnahme läuft weiter. Wenn man fertig ist, kann man die Sprachnachricht mit einem Antippen abschicken. Besonders gut für Leute mit dicken Fingern.

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