Das perfekte Gaming-Smartphone
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Das perfekte Gaming-Smartphone

Bist du auf der Suche nach einem neuen Smartphone? Zum Start der neuen Swisscom Hero League Season haben wir eine Checkliste für das perfekte Gaming Handy zusammengestellt.

Egal ob Casual Gamer, Single Player oder angehender E-Sport-Profi in der Swisscom Hero League – auf Smartphones gibt es mittlerweile für jeden Gamer-Typ das richtige Spiel. Damit du bereit für das beste mobile Spielerlebnis bist, solltest du beim Kauf eines Gaming-Smartphones auf folgende fünf Punkte achten.

Egal ob Android oder iOS – bei der Wahl des Betriebssystems kann man als Gamer grundsätzlich nichts falsch machen. Die grössten und beliebtesten Games sind auf beiden Plattformen erhältlich und dank «Crossplay» können Android- und iOS-User bei den meisten Multiplayer-Games auch gegeneinander antreten.

iPhone-Nutzer haben aktuell dank einiger Exklusiv-Titel und dem Game-Abo «Apple Arcade» ein bisschen mehr Auswahl und Flexibilität als Android-Nutzer.

Übrigens: Egal auf welcher Plattform, mit Swisscom Pay kannst du deine Games (und Apps) ganz bequem ohne Kreditkarte mit deiner Handynummer bezahlen.

Bei Smartphone-Bildschirmen gibt es unzählige Aspekte, auf die man beim Kauf achten kann. Aus Gaming-Sicht sind dabei vor allem drei Punkte relevant:

1. Punktdichte

Die absolute Auflösung (Full HD, QHD, 4K, etc.) sollte bei der Wahl des Smartphones grundsätzlich keine Rolle spielen. Relevant ist vor allem die Punktdichte (oder auch: Pixeldichte), die bei gegebener Auflösung mit der Grösse des Displays variieren kann.
Der Wert wird typischerweise mit dem Mass «ppi» (Pixels per Inch) angegeben – je höher der Wert, desto schärfer das Bild.

Vor allem bei Games mit haufenweise (kleinem) Text und vielen grafischen Details ist ein hoher ppi-Wert von Vorteil und kann die Augen schonen.

Empfehlung: Ein Wert von mindestens 400 ppi garantiert ein scharfes Display, bei dem einzelne Pixel auch bei kleinem Abstand zum Bildschirm kaum erkennbar sind.

2. Helligkeit

Wer mit seinem Smartphone wirklich mobil gamen will, sollte beim Kauf unbedingt auf die Helligkeit des Bildschirms achten. Gemessen wird die Bildschirmhelligkeit typischerweise in «Nits» oder «cd/m2» (Candela pro Quadratmeter). Je höher der maximale cd/m2-Wert eines Smartphones, desto besser ist die Sichtbarkeit in hellen Szenarien – zum Beispiel bei direkter Sonneneinstrahlung.

Empfehlung: Weil die tatsächliche Helligkeit eines Smartphone-Bildschirms von den Herstellern oft nicht direkt kommuniziert wird, muss der Wert bei unabhängigen Test-Seiten wie Display Mate recherchiert werden. Topmodelle erreichen mittlerweile Maximalwerte um die 1000 cd/m2. Damit ist die Sichtbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung praktisch garantiert.

3. Bildwiederholungsrate

Mittlerweile verfügen immer mehr Android-Smartphones über einen Bildschirm mit einer hohen Bildwiederholungsrate. Gemessen wird die Rate in «Hertz» (Hz). Der Wert gibt an, wie viele Einzelbilder ein Bildschirm pro Sekunde übertragen kann. Je höher der Wert, desto «flüssiger» fühlt sich eine Bewegung auf dem Display an.

Während viele Jahre lang 60 Hz der Standard war, gibt es mittlerweile ein grosses Sortiment an 90-Hz-, 120-Hz- und sogar 144-Hz-Smartphones. Aufgrund der grösseren Auswahl an Smartphones werden auch immer mehr Games optimiert und bieten dem Nutzer ein ruckelfreies und flüssiges Spielerlebnis mit bis zu 144 Bildern pro Sekunde.

Empfehlung: Ein Bildschirm mit mindestens 90 Hz sorgt nicht nur beim Gamen für ein angenehmeres und «flüssigeres» Erlebnis mit dem Smartphone.

Im Gegensatz zu modular aufgebauten PCs haben Smartphones und andere mobile Gadgets ein sogenanntes «System-on-a-Chip» («SoC») verbaut, in dem Prozessoren (CPUs), Grafikprozessoren (GPUs) und eine Reihe an weiteren Komponenten (z. B. für Konnektivität, künstliche Intelligenz und Kameraoptimierung) integriert sind.

Unabhängig vom Hersteller bieten die meisten High-End-Chips vergleichbare Features, die vermehrt auch spezifisch für mobiles Gaming optimiert werden.

Die neueste Chip-Generation, die in den meisten Android-Topmodellen verbaut ist («Snapdragon 865+»), beinhaltet beispielsweise eine CPU- und GPU-Kombi, die speziell für intensive und grafisch komplexe Games optimiert wurde und Bildwiederholungsraten von bis zu 144 Hz unterstützt. Auch bei den Netz-Features können sich Gamer freuen.


Im 5G-Bereich können mit den neuesten Chips theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 7.5 Gbit/s mit tiefer Latenz erreicht werden. Vor allem Augmented-Reality-Anwendungen und mobiles Cloud Gaming werden in Zukunft von diesen extrem hohen Bandbreiten profitieren.
Zudem unterstützen die aktuellen Chips im Heimnetzwerk den neuen Standard «WiFi 6», der tiefere Latenz, mehr Stabilität und Geschwindigkeiten bis zu 3.6 Gbit/s verspricht.

Empfehlung: Android-User wählen ein Smartphone mit dem aktuellen High-End Chipset von Snapdragon (800er-Reihe, aktuell: Snapdragon 865+). Samsung-User wählen ein Smartphone mit einem 900er «Exynos» Chipset (aktuell: Exynos 990). Apple-User bekommen mit den aktuellsten iPhones auch den leistungsstärksten «Apple Bionic Chip» (aktuell: A13 Bionic).

Das beste Netz

Damit du die Spitzengeschwindigkeiten der aktuellen Chips auch wirklich nutzen kannst, brauchst du das passende Internet-Abo. Unter folgendem Link kannst du dich über die Vorteile vom Swisscom Glasfaser-Speed und 5G-Netz informieren.

Vor allem bei aufwändigen und grafisch komplexen Mobile-Games sind Dateigrössen von mehreren GB mittlerweile die Norm (Fortnite ist aktuell beispielsweise über 8 GB «schwer»).
Wer also mehr als nur eine Handvoll Games herunterladen will, ist mit einem Smartphone mit viel Speicher (oder sogar mit optionaler Speichererweiterung) gut bedient.

Wer neben dem Gamen auch viel Multitasking betreibt und zwischen Games und anderen Apps hin- und herwechselt, sollte ebenfalls darauf achten, dass genug Arbeitsspeicher (RAM) im Smartphone verbaut ist. Bei zu wenig Arbeitsspeicher kann es sein, dass Games (oder andere Apps) im Hintergrund geschlossen werden und Spielstände verloren gehen.

Empfehlung: Wer viele verschiedene Games auf seinem Smartphone haben will, sollte in ein Smartphone mit mindestens 256 GB Speicher (und optimal: mit Speichererweiterung) investieren. Android-User sind mit 8 GB Arbeitsspeicher gut bedient. iPhone-User kommen dank des optimierten iOS-Betriebssystems auch mit 4 GB Arbeitsspeicher klar.

Damit längere Gaming-Sessions auch unterwegs nicht abrupt enden, ist ein guter Akku essentiell. Die Kapazität von Smartphone-Akkus wird typischerweise in mAh (Miliamperestunden) gemessen. Weil die Akkulaufzeit von sehr vielen Faktoren abhängig ist (Hard- und Software), ist eine allgemeine Empfehlung zur Akkukapazität wenig sinnvoll.

Viel aussagekräftiger sind beispielsweise Angaben zur durchschnittliche «Screen on Time» (SoT), die in unabhängigen Tests und Erfahrungen von echten Nutzern gesammelt werden. Der SoT-Wert gibt an, wie lange der Bildschirm eines Smartphones im Verlauf eines typischen Tages aktiviert sein kann, bevor der Akku den Geist aufgibt.

Empfehlung: SoT-Werte von über 5 Stunden bedeuten meist eine ziemlich solide Akkulaufzeit – auch fürs Gaming. Wer lieber auf den mAh-Wert achten will, stellt sicher, dass das Smartphone mindestens einen 4000 mAh Akku verbaut hat. Weitere Features wie «Fast Charging» (extrem schnelles Aufladen des Akkus) können ebenfalls nützlich sein.

Fazit: Das perfekte Gaming Smartphone?

Wer mobil gamen will, braucht nicht unbedingt ein «richtiges» Gaming-Smartphone. Viele reguläre Topmodelle der grossen Hersteller erfüllen die wichtigsten Checkpunkte und garantieren ein ausgezeichnetes mobiles Spielerlebnis.

Wir haben einige unserer aktuellen Lieblingsmodelle zusammengefasst:

Das Smartphone eines Swisscom Hero League Champions

Der «Clash Royale»-Profi und dreifache Swisscom Hero League Gewinner Senpai Rekt verrät, wieso er am liebsten mit seinem Samsung Galaxy Note 10+ spielt und welche Aspekte für einen Hero League Champion wirklich wichtig sind.

«Besonders wichtig ist mir der Bildschirm. Mit dem grossen Note 10+ Bildschirm kann ich präziser spielen als auf einem kleineren Smartphone. Der Nachteil: Die Bewegungen brauchen ein bisschen mehr Zeit und man kann nicht einhändig spielen. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Bildschirm-Gimmicks wie Edge-Displays sind für Clash Royale grundsätzlich unnötig und führen im schlimmsten Fall zu Misclicks.

Ich spiele nicht gerne während mein Smartphone lädt – ein guter und schnell ladender Akku ist für mich deshalb sehr wichtig. Mein Note 10+ hat einen 4300 mAh Akku und Fast Charging.

Weil Clash Royale grafisch nicht extrem komplex ist, kann es auch auf Smartphones mit weniger Leistung gespielt werden. Zu alt sollte das Handy aber nicht sein, um allfällige Lags zu vermeiden.

Der vielleicht wichtigste Aspekt für Clash Royale ist aber eine schnelle und stabile Verbindung. Das Game kann innerhalb einer Hundertelsekunde entschieden werden – eine schnelle Reaktionszeit und geringe Latenz sind deshalb oft matchentscheidend.»

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