Datenschutz in Windows 10 verbessern
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Datenschutz in Windows 10 verbessern

Für die Nutzer klassischer Notebooks und Desktop-PCs bringt Windows 10 zahlreiche Verbesserungen gegenüber dem wenig geliebten Windows 8. Allerdings hat sich die jüngste Version des Microsoft-Betriebssystems den Ruf eingetragen, etwas gar viele persönliche Daten zu sammeln, wie beispielsweise der deutsche Fachverlag Heise berichtet. So kann Windows 10 etwa Updates an andere Rechner verteilen, was unter Umständen die Internet-Verbindung oder das WLAN übermässig belastet. Oder WLAN-Zugangsdaten werden ungefragt an andere übermittelt. Die folgenden vier Einstellungen sorgen für Abhilfe.

 

1. Update-Verteilung deaktivieren

Öffnen Sie übers Startmenü die Einstellungen und wählen Sie darin «Update und Sicherheit», um die Verteilung von Updates an andere Rechner zu unterbinden. Unter «Windows Update» > «Erweiterte Optionen» > «Übermittlung von Updates auswählen» selektieren Sie die Option «PCs in meinem lokalen Netzwerk» oder stellen den Schieberegler gleich auf «Aus», um die Verteilung von Updates einzuschränken.

 

 

2. Datenschutz verbessern

Ebenfalls in den Einstellungen finden Sie den Eintrag «Datenschutz». Unter «Allgemein» können Sie alle Optionen bis auf den SmartScreen-Filter deaktivieren. Damit verhindern Sie, dass Apps Sie für Werbung identifizieren können oder Informationen über ihr Schreibverhalten an Microsoft übermittelt werden.

 

 

3. WLAN-Passwörter schützen

Wenn Sie verhindern möchten, dass Windows 10 WLAN-Zugangsdaten an andere gespeicherte Kontakte übermittelt, können Sie dies in den Einstellungen unter «Netzwerk und Internet» > «WLAN» deaktivieren. Diese automatische Übermittlung erfolgt allerdings nur, wenn Sie sich mit einem Microsoft-Konto an Ihrem Rechner anmelden. Wählen Sie «WLAN-Einstellungen verwalten» und deaktivieren Sie die Option «Verbindung mit Netzwerken herstellen, die von meinen Kontakten freigegeben werden».

 

 

4. Feedback einschränken

Ebenfalls unter den Datenschutz-Einstellungen finden Sie den Eintrag «Feedback und Diagnose». Diese Informationen nutzt Microsoft gemäss eigenen Angaben für Verbesserungen an Windows 10. Es empfiehlt sich, die Feedbackhäufigkeit auf «Nie» zu stellen und die Diagnose- und Nutzungsdaten auf «einfach» zu begrenzen. Somit lässt sich zumindest einschränken, dass persönliche Daten übermittelt werden.

 

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