Vom Gamer zum E-Sportler
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Vom Gamer zum E-Sportler

Was braucht es, um vom guten Gamer zum E-Sportler aufzusteigen? 5 Tipps, die jeder Gamer beherzigen sollte, der ganz gross rauskommen will.

Sein Hobby zum Beruf zu machen, davon träumen viele. Abgesehen davon, dass man wirklich stark spielen muss, muss auch die Möglichkeit einer Professionalisierung gegeben sein. Die Schweiz steckt in der Disziplin Gaming im internationalen Vergleich noch in den Kinderschuhen. Das starke Wachstum der Branche in den letzten Jahren weckt allerdings die Hoffnung in Zukunft auch in der Schweiz Geld als Profigamer verdienen zu können. Befolgst du diese fünf Punkte wirst du deinem Traum ein kleines Stück näherkommen.

Teamarbeit

Im Team-Sport ist es wichtig, dass man regelmässig trainiert, Strategien ausarbeitet und sich gegenseitig gut kennt. Denn schliesslich muss man im Spiel einschätzen können, wie der Kollege vorgeht, was seine Stärken sind und worauf man sich verlassen kann. So kommt ihr als Team schnell weiter, wo es als Einzelspieler stockt. In professionellen Organisationen wird diese Teamarbeit mehrmals in der Woche gezielt trainiert und auch Spiele gegen konkurrenzierende Teams organisiert.

Aber auch, wenn dein Game keinen Teammodus hat, helfen dir der Austausch mit anderen Spielern und ein Netzwerk in der Szene beim Aufstieg. 

Etablierte E-Sport Organisationen erleben einen hohen Andrang von Teams und Einzelspieler, die aufgenommen werden wollen. Alternativ kann man selbst eine Organisation gründen. Die administrative Hürde ist klein, sodass du schon mit deinem Freundeskreis eine gründen könntest.

Workshop E-Sport von ESL und Swisscom

Du hast das Zeug dazu, einer der besten Schweizer Gamer zu werden? Dieser Workshop ist eine Einführung in die notwendigen Elemente, die du brauchst, um in der Schweiz eine professionelle Karriere zu starten.

Lerne die wichtigsten Akteure im Schweizer E-Sports kennen, erfahre, wie man eine E-Sports -Organisation gründet und diskutiere mit Experten über die Bedeutung von Social Media und Sponsoren.

Sponsoren

Je professioneller du und dein Team auftrittst, desto eher sind Sponsoren an einer Zusammenarbeit interessiert. Auch wenn die Initialkosten für die Profikarriere – vom Gaming-Equipment mal abgesehen – gering sind, werden mit steigendem Erfolg Kosten z.B. für Anfahrten zu Turnieren anfallen. Mit einheitlichen Team-Shirts macht man an Turnieren einen wirkungsvollen Eindruck. Zudem unterstreichen qualitative Einzelporträts im gleichen Stil eure Professionalität. Beides lässt sich mit geringem Aufwand umsetzen. Bestimmt hast du oder ein Teamkollege jemand im Freundeskreis, der mit seinen Design- und Foto-Skills aushelfen kann. 

Social Media

Als Profi-Gamer ist es wichtig, auf den Social Media Plattformen präsent zu sein. So machst du dich selbst zur Marke. Besonders für Sponsoren könnte ein gelungener Social Media Auftritt das Kriterium sein, das dich für sie interessant macht. Pflege daher deine Plattformen, indem du aktiv bist, mit deiner Community interagierst und qualitativen Content teilst.

Gesunder Lifestyle

Das Gamer nur Chips essen und Cola trinken ist längst überholt. Gamen fordert höchste Konzentration. Um dies abzuliefern, muss auch der Körper fit und gesund sein. Umso wichtiger ist es, dass du regelmäßig Sport treibst. Die grossen Profi-Gamer trainieren regelmässig und haben sogar eigene Ernährungsberater und Köche.

Ernährungsberatung im E-Sport

Swiss Angry Noob «Biggie» spricht im Podcast mit Ernährungsberaterin Celine Matter über ihre Ausbildung und das Thema Ernährung im Spitzensport.

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3 Kommentare zu “Vom Gamer zum E-Sportler

    1. Lieber Herr Eisenlohr,

      Herzlichen Dank für den Tipp. Wir versuchen bei der Swisscom die Domainnamen, aber auch Shortcuts so einheitlich wie möglich zu machen. Und so sind haben wir uns für das Wahlfach für swisscom.ch/esport entschieden.

      Beste Grüsse aus der Redaktion,
      Laura Reuland

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