Dank dem 5G-Netz autonom fahren und ins Rustico fliegen.
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Unbeschwert unterwegs

Kolumne: Was sich 5G Innovations Manager Matthias Jungen vom 5G-Netz auf und neben der Strasse wünscht.

Irgendwie haben wir es in meinem Freundeskreis zum Sport gemacht, Langzeitwetten abzuschliessen. Sie bewegen sich meistens um das Thema Digitalisierung. Wir diskutieren, welche Möglichkeiten sich mittel- oder langfristig eröffnen. Zum Beispiel, wie wir dank autonomer Fahrzeuge und Personendrohnen entspannt auch an abgelegene Orte reisen werden. Ich weiss nicht mehr, ob die Wettdiskussionen aus reiner Neugierde entstanden sind oder aus unserem gemeinsamen Interesse an neuen Technologien.

Mit autonomer Steuerung den Verkehrsfluss optimieren

Obschon mein Rustico im Tessin verkehrstechnisch nicht optimal erschlossen ist, fahre ich meistens mit dem ÖV dorthin. Es ist einfach stressfreier. Doch wenn ich viel Gepäck dabei habe, wünsche ich mir manchmal, dass mich ein selbstfahrendes Auto ins Tessin bringt. Das wäre auch stressfrei – und autonome Fahrzeuge könnten viele Verkehrsprobleme verringern.

Autonome und vernetzte Fahrzeuge

Wenn in Zukunft Fahrzeuge autonom unterwegs sein werden, nutzen sie ein ganzes Bündel an Technologien. Dazu gehören unter anderem Sensoren, die Fahrbahn und Strassenschilder erkennen sowie GPS für Ortung und Navigation. Doch die Fahrzeuge werden auch untereinander kommunizieren, um beispielsweise vor glatten Strassen oder stockendem Verkehr zu warnen. Der Autopilot kann dann auf die Situation schnell und sicher reagieren. Für diese Kommunikation ist ein Netz erforderlich, dass die Informationen einer grossen Zahl von Verkehrsteilnehmern praktisch verzögerungsfrei übermittelt. Das 5G-Netz bringt genau diese Eigenschaften mit.

Heute debattiert das Parlament über sechsspurige Autobahnen, um den Stau zu minimieren. Aber braucht es diese morgen noch, wenn die autonome Steuerung den Verkehrsfluss optimiert, indem sie den Abstand zwischen den Autos verringert? Weil die Fahrzeuge untereinander übers 5G-Netz in Echtzeit kommunizieren, kann die intelligente Steuerung schnell auf jede Situation reagieren und das Tempo anpassen. Oder ein intelligentes Sharing-Modell lastet die privaten Verkehrsmittel besser aus und reduziert damit die Zahl der Fahrzeuge, die auf unseren Strassen unterwegs sind.

Mit der Personendrohne neue Gebiete erschliessen

Wenn ich im Tessin hinten im Tal angekommen bin, nehme ich zu Fuss den beschwerlichen Weg durch den Wald und auf den Berg in Angriff. Das ist heute alles kein Problem, mir gefällt dieser Spaziergang. Aber wenn ich jetzt noch etwas weiter denke: Wenn ich einmal im fortgeschrittenen Alter bin, könnte diese Wanderung inbesondere in der Sommerhitze zur Tortur werden. Zumal ich ja vollgepackt bin mit Kleidern und Lebensmitteln.

Im Pensionsalter fliegt mich dann eine Personendrohne vom Bahnhof direkt zum Rustico. Übers 5G-Netz erhält sie in Echtzeit sämtliche Steuerungsinformationen, so dass ich die Aussicht geniessen kann. Davon bin ich überzeugt, sonst hätte ich diese Wette nicht abgeschlossen.

 

 

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