Kryptowährungen: Hardware-Wallet für mehr Sicherheit
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Kryptowährungen selbst verwalten

Wer digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen verstehen und nutzen möchte, kommt an sogenannten Wallets nicht vorbei. Sie ermöglichen den direkten und sicheren Zugang zum digitalen Geld. Aber nicht alle Wallets bieten den gleichen Schutz.

Was wäre, wenn man sein gesamtes Vermögen bei sich tragen würde? Für physische Vermögenswerte wie Bargeld, Gold oder Wertpapiere schier unvorstellbar. Denn wer möchte schon mit einem rollenden Tresor unterwegs sein – es wäre weder sicher noch praktikabel. In der Welt der digitalen Vermögenswerte ist es aber etwas anders: Die Blockchain-Technologie ermöglicht bereits heute, die eigenen Vermögenswerte sicher und mobil bei sich zu halten. Und im Gegensatz zum klassischen E-Banking sind keine Dritten für deren Verwahrung nötig. Der Vorteil: Der Umweg über ein Finanzinstitut bleibt erspart, es fallen keine Spesen an, und man hat die volle Kontrolle über sein Vermögen.

Wallet als Tresor

BitBox02-Wallet

Hardware-Wallet BitBox02

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Wer digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen halten möchte, braucht eine öffentliche Adresse, quasi die Kontonummer. Sie basiert auf dem öffentlichen Schlüssel (Public Key). Für diese Adresse müssen die User zunächst einen geheimen Schlüssel generieren, den Private Key. Die öffentliche Adresse ist für alle auf der Blockchain sichtbar. Mit ihr kann man Transaktionen empfangen. Der private Schlüssel hingegen, der hinter jeder Adresse steht, darf nur der Besitzerin oder dem Besitzer bekannt sein. Denn damit lassen sich Transaktionen zum Senden der Vermögenswerte autorisieren. Um diesen wichtigen Schlüssel zu generieren und vor fremden Zugriffen zu schützen, braucht es eine sichere Wallet.

Die Wallet ist wie ein Werkzeug, mit dem man die Zugangsschlüssel zu den eigenen digitalen Vermögenswerten speichert. Es gibt zwei verschiedene Formen von Wallets:

  • Hot Wallets sind mit dem Internet verbunden oder laufen direkt auf einem Gerät mit Internetzugang.
  • Cold Wallets sind nicht mit dem Internet verbunden und speichern den Schlüssel offline.
Desktop-Wallet
Desktop Wallet (Hot Wallet): Die Zugangsschlüssel zu den digitalen Vermögenswerten sind auf dem Computer gespeichert. Die Möglichkeiten dieser Wallets sind meistens sehr umfassend, allerdings braucht es in der Regel eine Internetverbindung, um diese nutzen zu können. Dadurch sind die Schlüssel anfällig gegenüber Cyberangriffen.
Mobile Wallet
Mobile Wallet (Hot Wallet): Die Zugangsschlüssel zu den digitalen Vermögenswerten sind auf dem Smartphone gespeichert. Die Bedienung ist meistens benutzerfreundlich, und man hat auch von unterwegs Zugriff. Allerdings besteht die Gefahr, dass man das Smartphone und damit auch den Zugang zum Vermögen verliert. Zudem sind die Schlüssel fast immer online und deshalb gefährdet für Cyberangriffe.
Online-Wallet
Online Wallet (Hot Wallet): Die Zugangsschlüssel zu den digitalen Vermögenswerten sind auf einem Server gespeichert. Über ein Login auf einer Website gelangt man zu seinem Account. Oft besitzt aber der Inhaber der Plattform ebenfalls Zugang zum Schlüssel und nicht nur der User. Dieser erhält zwar eine Übersicht über seine Vermögenswerte, hat aber nicht die volle Kontrolle. Sein digitales Vermögen verwalten faktisch Dritte. Zudem ist eine solche Site nicht sicher vor Cyberangriffen.
Paper Wallet
Paper Wallet (Cold Wallet): Die Zugangsschlüssel zu den digitalen Vermögenswerten sind einfach auf einem Papier notiert. Ganz ohne Risiko ist das nicht. Papier kann verlorengehen oder beschädigt werden. Oder gestohlen, womit auch der Schlüssel weg ist.
Hardware-Wallet
Hardware-Wallet (Cold Wallet): Die Zugangsschlüssel zu den digitalen Vermögenswerten werden auf einer Art USB-Stick generiert und gespeichert. Dabei kommt spezielle Hardware zum Einsatz, die die darin gespeicherten Schlüssel nach aussen hin komplett abschirmt. Auch virenbefallene Computer oder Smartphones sind somit keine Gefahr.

Volle Kontrolle über digitale Assets

Mit einer guten Wallet sind keine Umwege über Dritte nötig. Benutzerinnen und Benutzer haben direkten Zugriff auf ihre Vermögenswerte und können beispielsweise Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Diese unabhängige Kontrolle ermöglicht rund um die Uhr Zugriff. Zudem mindert eine Wallet die Anfälligkeit für Betrug. «Die Möglichkeit, Blockchain-basierte Vermögenswerte selbst zu verwahren, ist eines ihrer grössten Alleinstellungsmerkmale», sagt Douglas Bakkum, CEO von Shift Crypto. «Und unser Ziel ist, Selbstverwahrung für digitale Vermögenswerte so sicher und einfach wie möglich zu machen.»

Die Shift Crypto AG bietet mit der BitBox02 eine bewährte Hardware-Wallet. Das Gerät ist etwa so gross wie ein USB-Stick, in der Schweiz entwickelt und kompatibel mit allen Android-Smartphones sowie Computern mit macOS, Windows und Linux. Die in der Wallet gespeicherten Zugangsschlüssel generiert der User selbst, gespeichert werden sie komplett offline. Das bietet besonders hohe Sicherheit gegen Angriffe aus dem Internet. Douglas Bakkum sagt: «Mittels Selbstverwahrung können Kunden wesentlich direkter auf ihre digitalen Vermögenswerte zugreifen. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten, Finanzdienstleistungen zu beziehen.»

Davon ist auch Swisscom überzeugt und fördert das Innovationspotenzial von Shift Crypto. Aetienne Sardon, FinTech Innovation Manager bei Swisscom, sagt: «Shift Crypto ist einer der erfahrensten Hardware-Wallet-Anbieter am Markt. Das Unternehmen ist ein tolles Beispiel für ein weltweit führendes Digital-Asset-Start-up aus der Schweiz.» Zudem nähmen die Blockchain-basierten Vermögenswerte zu, und es entwickle sich nach und nach ein dezentrales Finanzsystem. Gemeinsam mit Shift Crypto möchte Swisscom ihrer Kundschaft deshalb die Chance bieten, bereits jetzt von dieser Innovation zu profitieren.

Shift Crypto AG – Schweizer Pioniere

Die Shift Crypto AG ist ein privates Unternehmen mit Sitz im Kanton Zürich. Ein internationales Team von Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen Hardwaretechnik und Kryptografie baut die sogenannten BitBox Hardware-Wallets. Einer der Gründer gehört zudem zum Kernentwickler-Team von Bitcoin. Das Unternehmen bietet auch Beratungsdienstleistungen an. Die BitBox02 ist eine Hardware-Wallet der zweiten Generation. Sie ermöglicht Privatpersonen, die Zugangsschlüssel zu Kryptowährungen auf einfache und sichere Weise zu speichern und Transaktionen durchzuführen.


Glossar

Kryptowährung

Anders als beim klassischen Geld läuft bei Kryptowährungen, wie bei Bitcoins, alles ohne Dritte ab. Für die Sicherheit und Integrität dieser Währungen sorgen kryptografische Verfahren und ein offenes Netzwerk global verteilter Computer.

Blockchain

Statt in einem zentralen Kontobuch werden Transaktionen in einer Blockchain festgeschrieben. Diese speichert die Transaktionshistorie fortlaufend in jeweils aufeinander aufbauenden Blöcken. Ein offenes Netzwerk global verteilter Computer prüft und speichert jeden neuen Block. Damit eine Transaktion in einen Block aufgenommen wird, muss diese zunächst an das Netzwerk gesendet werden. Das Netzwerk prüft dann, ob diese Transaktion zulässig ist beziehungsweise in den nächsten Block aufgenommen werden soll und somit wirksam wird. Für diese Arbeit entschädigt das System die Computer mit sogenanntem Mining und Staking Rewards.

Der Vorteil dieses Systems ist seine Robustheit, denn es gibt keinen «Single Point of Failure». Das heisst: Es gibt keine zentrale Einheit, welche die Transaktionshistorie kontrolliert und somit manipulieren könnte. Stattdessen schreibt das Netzwerk die Transaktionshistorie gemeinschaftlich fort. Einzelne können sie im Nachhinein nicht mehr ändern.

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