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Familienchat bringt einander näher

Familienchat: immer verbunden

Im Gruppenchat auf WhatsApp informiert sich die Familie über Aktuelles und Wichtiges. Oder vertreibt sich die Zeit. Etwa, wenn Tobias am Sonntag das Morgenessen vorbereitet und ein Bild des gedeckten Tischs via Familienchat an alle schickt. Prompt antwortet seine Schwester: «unterwäx».




Tipps

Digitale Kommunikation hält Familien zusammen. Denn Medien können Nähe schaffen. Ob WhatsApp, Snapchat oder Video-Chat: Vom Verwenden moderner Kommunikationskanäle kann die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern profitieren. Vor allem ab dem Teenager-Alter.

 

bis 12 Jahre

  • Erstellen Sie einen Familienchat, sobald Ihr Kind sein eigenes Smartphone besitzt. Zeigen Sie ihm, Schritt für Schritt, wie man eine Gruppe erstellt, wie man Mitglieder hinzufügt, wie man eine Gruppe verlässt oder löscht.
  • Diese Einstellungen sollte Ihr Kind auch kennen: Gruppe stumm schalten, Auto-Downloads abstellen.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind auch, wie man Ansprache und Abschied formuliert, was sich gehört und was gar nicht geht. Der Familienchat ist ein guter Übungsplatz. So entwickelt Ihr Kind mit den ersten Schritten Medienkompetenz.
  • Kleinere Kinder brauchen noch kein Handy und auch keinen Gruppenchat. Geniessen Sie die Zeit zusammen. Wenn Sie jedoch selber mit anderen chatten und Ihr Kind sich dafür interessiert, zeigen Sie ihm diese Welt.
  • Denken Sie daran: Auch hier sind Sie ein Vorbild. Was Sie vorleben, wird Ihr Kind einmal kopieren.

ab 12 Jahren

  • Jugendliche sind oft schon sehr geübt im Versenden von Nachrichten – ob Text, Audio, Bilder oder Video. Allerdings können sie oft noch nicht abschätzen, was sich gehört und was nicht. Sprechen Sie mit Ihrem Teenager über die Grenzen dieser Kommunikationsform. Was kann man anderen zumuten? Welche Grenzen sollte man nicht überschreiten? Unter Freunden? In der Familie? Und halten Sie sich im Familienchat daran. Er ist ein gutes und sicheres Übungsfeld.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind, über welche Themen es sich nicht schriftlich in der Gruppe, sondern mündlich austauschen sollte. Auch in der Familie.
  • Missbrauchen Sie den Chat nicht als Kontrollinstrument und bombardieren Sie Ihre Familie nicht mit Nachrichten wie: Wo seid ihr? Was macht ihr? Hausaufgaben schon fertig?


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