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Tipps

Tipps

Fake-News

Bis 12 Jahre

Tipp 1: Fake-Promi-News

  • Diskutieren Sie das Phänomen Falschmeldungen über Stars mit Ihren Kindern. Betonen Sie dabei, dass es Menschen gibt, die gezielt falsche Informationen streuen. Um damit Aufmerksamkeit zu gewinnen. Und Geld zu verdienen.
  • Es gibt wertvolle und zuverlässige Quellen, speziell für Kinder. Besuchen Sie mit Ihrem Kind Newsseiten, die sich für jüngere Kinder eignen: Logo (ZDF), Einstein, news4kids.de, neuneinhalb.wdr.de, wdrmaus.de. Sie erklären aktuelle Themen verständlich.


Tipp 2: Fake-News in Wikipedia?

  • Gerade jüngere Kinder brauchen Informationen, die ihrem Alter entsprechen. Wikipedia gehört nicht dazu. Zeigen Sie Ihrem Kind deshalb Alternativen auf – Kinderseiten mit verständlichen, moderierten Seiten. Zum Beispiel: fragfinn.ch, helles-koepfchen.ch, wissen.de, lilibiggs.ch/wissen, grundschulwiki.zum.de
  • Suchen Sie denselben (umstrittenen) Begriff auf drei unterschiedlichen Info-Portalen. Vergleichen Sie die Unterschiede.


Tipp 3: Fake-Bewertungen?

  • Machen Sie mit Ihrem Kind eine Fototour: Schiessen Sie von Ihrem Zuhause Bilder. Bilder, die Ihr Zuhause in einem guten Licht erscheinen lassen, und Bilder, die Ihr Zuhause wenig vorteilhaft darstellen. Schärfen Sie so Ihre kritische Wahrnehmung und die Ihres Kindes.
  • Besuchen Sie zu diesem Thema auch die Medienstark-Story über Online-Werbung.


Tipp 4: Fake-Politik?

  • Fake-News sind verzerrte oder falsche Meldungen. Die Absender wollen damit bestimmte Ziele erreichen. Sie verfolgen meist finanzielle Interessen, versuchen Viren zu verbreiten oder bestimmten Menschengruppen zu schaden. Auch wenn Ihr Kind vielleicht noch zu jung ist, um gezielt Falschnachrichten zu erkennen, ergeben sich durchaus Gelegenheiten, die Motive hinter diesen Fake-News anzusprechen.
  • Suchen Sie gezielt nach verdächtigen Nachrichten und wählen Sie solche aus, die Sie mit Ihren Kindern thematisieren könnten. Hier finden Sie Falschmeldungen: hoaxmap.org oder hoaxsearch.com.
  • Auch bei jüngeren Kindern sind bereits Kettenbriefe in Umlauf. Oft auch über Messenger-Dienste wie WhatsApp. Sprechen Sie Ihr Kind darauf an und analysieren Sie die Meldungen zusammen.

Ab 12 Jahren

Tipp 1: Fake-Promi-News

  • Falschmeldungen schaffen die Gratwanderung zwischen «lächerlich» und «das stimmt ganz sicher». Sie enthalten die nötige Portion an Glaubwürdigem, damit man das Erlogene glauben will. Nehmen Sie eine Meldung auseinander und finden Sie den Köder des Wahren.
  • Klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass Falschmeldungen oft einen seriösen Anschein vermitteln, indem sie Zahlen und Zitate nutzen. Diese sind aber oft nicht belegt oder verzerrt dargestellt.
  • Einigen Sie sich mit Ihren Kindern auf ein gemeinsames News-Portal. Tauschen Sie sich abends über Artikel aus, die Sie fragwürdig fanden.
  • Prüfen Sie zusammen einige Beiträge und lassen Sie Ihr Kind vor allem Folgendes analysieren: Schüren die Beiträge Emotionen? Sind sie einseitig geschrieben? Oder kommen verschiedene Meinungen zu Wort?


Tipp 2: Fake-News in Wikipedia?

  • Prüfen Sie mit Ihrem Kind zusammen einige Wikipedia-Artikel, damit Ihr Kind lernt, worauf es zu achten gilt.
    1. Sachlich:
    Ist der Artikel sachlich geschrieben oder beschreibt er vor allem und enthält Appelle?
    2. Glaubwürdig:
    Erscheinen die Informationen des Artikels glaubwürdig oder wirken sie vielmehr übertrieben und unrealistisch? Schalten Sie den gesunden Menschenverstand ein.
    3. Quellen:
    Prüfen Sie die Herkunft der Informationen. Ist sie angegeben? Sind die angegebenen Quellen glaubwürdig? Klicken Sie ruhig mal auf die angegebenen Seiten.
    4. Versionengeschichte:
    Wikipedia bietet die Möglichkeit, sich die Versionengeschichte anzusehen. Hier ist auch ersichtlich, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat.
  • Besuchen Sie zusammen mal die Übersicht der von Wikipedia verwendeten Bewertungsbausteine.


Tipp 3: Fake-Bewertungen?

  • Machen Sie sich auf die Suche: Wer findet mehr Erfahrungsberichte oder Online-Bewertungen, die Sie als gefälscht einstufen? Sie oder Ihr Kind? Untersuchen Sie anschliessend zusammen Ihre Ergebnisse.
  • Beautyblogs, Technikblogs oder auch Letsplayer berichten über Erfahrungen mit neuen Produkten. Was sie zum Teil verschweigen: Die Blogger erhalten Produkte gratis oder werden gar bezahlt, damit sie positiv darüber berichten. Lassen Sie Ihr Kind seine Lieblingskanäle testen. Weisen die Blogger aus, welche Produkte sie gratis erhalten haben? Berichten sie kritisch darüber oder loben sie sie nur?


Tipp 4: Fake-Politik?

  • Gerade in der Politik gibt es Menschen, die Meinungen beeinflussen wollen. Mehr noch: Politik IST Meinungs-Business. Die Grenze zwischen glaubwürdigen und verdrehten Fakten ist oft schwer zu ziehen. Daran erkennt man Fake-News:
    1. Existiert die angegebene Quelle nicht mehr? Fehlt die Meldung auf der angegebenen Quelle? Oder steht die Meldung allein auf der Seite, weil die Seite einzig dafür erstellt wurde?
    2. Wird die Nachricht von keiner anderen Quelle bestätigt?
    3. Zeigen die Bilder gar nicht das, was die Meldung behauptet?
  • Das kann Ihr Kind tun, um Fake-News zu entlarven:
    1. Immer einen Quellencheck durchführen: Ist die Quelle seriös?
    2. Selber zum Thema recherchieren: Einen Teil eines Textes in eine Suchmaschine eingeben. Gibt es weitere Quellen für die Meldung? Quellen, die nicht wortwörtlich gleich sind?
    3. Bilder checken: Woher kommen die verwendeten Bilder?