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Exzessives Gamen

Exzessives Gamen: immer häufiger, immer länger

Eigentlich gilt: Ab neun Uhr ist der Computer aus. Aber Finn gamt und gamt. Seine Mutter war schon dreimal im Zimmer und hat gefordert: Jetzt ist Schluss. Finn antwortet jedes Mal: «Ja gleich.» Aber nichts geschieht. Im Gegenteil, seine Onlinezeiten nehmen stetig zu.




Tipps

Besonders starke Bindungen können bei MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) entstehen. Als Spielfigur (Avatar) löst man in der virtuellen Welt verschiedene Aufgaben. Man findet Gleichgesinnte, pflegt eine eigene Sprache, fühlt sich geborgen, aufgehoben, anerkannt. Die Kehrseite ist der Gruppendruck: Verabredungen müssen auch im Netz eingehalten werden. Macht man das nicht, drohen Sanktionen. Und das Spiel geht weiter, auch während man offline ist – Pausieren ist schwierig.

Bis 12 Jahre

Legen Sie Tages- und Wochenpläne für Onlinezeiten an. Für Ihre Kinder und auch für sich. Vergessen Sie dabei die mobilen Geräte nicht.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Stunde vor der Bettruhe ohne Bildschirme verbringt. Denn das Licht von Bildschirmen suggeriert dem Gehirn: Es ist Tag. Das bringt den Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander.

Spielen Sie mal mit: Videogames eignen sich gut zum gemeinsamen Spielen. Das macht es auch möglich, in unverkrampfter Atmosphäre über die Inhalte zu sprechen.

Helfen Sie Ihrem Kind, in der virtuellen Welt selbst Verantwortung zu übernehmen. Es ist wie in der realen Welt: Ihr Kind soll lernen, was möglich und was sinnvoll ist. Dazu gehört auch, dass es lernt, Nein zu sagen: Nein, das ist jetzt nichts für mich, da mache ich nicht mit. Einfach nur verbieten bringt aber nichts.

Ab 12 Jahren

Erarbeiten Sie zusammen mögliche Lösungen, damit es nicht zum Streit kommt. Bedenken Sie, dass es manchmal in der Tat schwer ist, plötzlich auszusteigen: Wenn Ihr Kind in einem Team spielt, halten es seine Mitspieler für einen Verräter, der sie im Stich gelassen hat; der vielleicht die letzten 30 Minuten Einsatz der ganzen Gruppe einfach kaputt macht. Das ist eine schlechte Voraussetzung für eine friedliche Lösung.

Wenn Sie besser wissen, wie ein Spiel funktioniert, stellen Sie passende Regeln auf. Wenn eine Spielrunde etwa 40 Minuten dauert und der Computer um 21 Uhr aus sein soll, bedeutet das: Die letzte Runde kann Ihr Teenager um 20.20 Uhr starten. Kontrollieren Sie diese Regel und bestimmen Sie zusammen auch die Konsequenzen, wenn sich Ihr Kind nicht daran hält. Mit Grenzen helfen Sie Ihrem Kind, einen gesunden Rhythmus zu finden.



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