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Lügen

Lügen: das Gamen verheimlichen

Finn beteuert immer wieder: «Ich habe alles erledigt. Die Aufgaben sind gemacht, Gitarre habe ich geübt.» Allein, das stimmt nicht. Finn belügt seine Eltern regelmässig, nur damit er sich schnell an sein Game setzen kann.




Tipps

Gefährdete Jugendliche verspüren einen intensiven, kaum kontrollierbaren Drang, das Internet zu nutzen. Selber bagatellisieren sie aber die Nutzung. Lügen können, zusammen mit anderen Hinweisen, ein Symptom für eine Gamesucht sein. Gamesüchtige verfangen sich oft in einem Netz aus Lügen, um ihren Drang zu verheimlichen und in aller Ruhe dem Gamen zu frönen. Eltern und andere Personen aus dem Umfeld sind häufig die ersten, denen auffällt, dass der Umgang mit dem Internet ausser Kontrolle gerät. Seien Sie achtsam.

Bis 12 Jahre

Begleiten Sie Ihr Kind bei den Hausaufgaben. Lassen Sie sich die gelösten Aufgaben zeigen.

Erstellen Sie mit Ihrem Kind einen Wochenplan: Erfassen Sie Schulzeiten, Essenszeiten, Familienzeiten, aber auch Sport- oder Musikunterricht und Übungszeiten. Nun ergänzen Sie die Aufgaben, so erkennt Ihr Kind, wo noch Zeit bleibt – unter anderem für Onlinegames.

Ab 12 Jahren

Besprechen Sie die Situation, machen Sie Ihrem Kind auch klar, dass Sie durch sein Verhalten das Vertrauen verloren haben und dass es dieses wieder aufbauen muss. Vereinbaren Sie mit Ihrem Teenager feste Ziele und wie Sie diese überprüfen. Wenn es klappt, geben Sie das Vertrauen Schritt für Schritt wieder zurück. Belohnen Sie Ihr Kind für erreichte Ziele: indem Sie etwa Zeit verbringen mit einem gemeinsamen Hobby. Oder indem Sie Ihrem Kind Zeit oder Unterstützung schenken für etwas, das es immer gern gemacht hat, bevor es so viel Zeit mit Onlinegames verbrachte. Seien Sie aber auch konsequent, wenn Ziele nicht erreicht werden. Am besten vereinbaren Sie die Konsequenzen bei Nichteinhalten der Ziele zuvor gemeinsam. Und seien Sie konsequent bei Nichteinhalten der Vereinbarungen – Auseinandersetzungen mit Teenagern gehören dazu.



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