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Verdrängen

Verdrängen: auf zum Gamen

Kaum zu Hause, hat Finn nur noch sein Onlinegame im Kopf. Schuhe, Jacke und Schultasche fliegen in die Ecke. Sofort ist er wieder am Gamen. Und das, obwohl er sich auf zwei wichtige Prüfungen vorbereiten müsste.




Tipps

Onlinegames können eine effektive Methode sein, Druck und Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Jedoch löst sich die belastende Situation dadurch natürlich nicht auf. Im Gegenteil: Die mit dem Verdrängen einhergehende Belohnung – das Unterdrücken von Kummer und Frust – verstärkt das Verdrängen. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Jugendliche sich immer wieder so verhält und verlernt, alternative Bewältigungsstrategien zu nutzen.

Bis 12 Jahre

Bestehen Sie auf Ritualen: Nehmen Sie Ihr Kind zur Begrüssung in den Arm. Trinken Sie ein Glas Wasser oder einen Tee zusammen. Kinder brauchen Rituale.

Helfen Sie Ihrem Kind, neue Entspannungsmethoden zu lernen. Zum Beispiel Entspannen mit Grimassen, das dauert rund zwei Minuten und geht so: Ihr Kind hält sich die Hände vors Gesicht und schliesst die Augen. Es atmet tief ein, bis sich der Bauch wölbt, hält die Luft an und atmet langsam aus. Dabei soll es sich an ein schönes Erlebnis erinnern. Nach etwa fünf tiefen Atemzügen zieht Ihr Kind Grimassen hinter den Händen. Durch die Gesichtsmuskelübung wird nicht nur das Gesicht gelockert und entspannt, sondern der ganze Körper.

Ab 12 Jahren

Besprechen Sie mit Ihrem Kind regelmässig sein Onlineverhalten. Dieser Austausch ist nötig, damit Jugendliche verstehen lernen, was gesund ist und was nicht.

Helfen Sie Ihrem Kind, neue Methoden des Herunterkommens zu lernen oder vergessene wieder zu wecken: «Gibt es andere Dinge als Gamen, die du tun kannst, um Dampf abzulassen, auszuspannen, loszulassen, dich zu trösten? Wenn du müde und energielos bist?» Begleiten Sie Ihr Kind dabei, neue Methoden allmählich anzutrainieren. Denn: Das Gehirn muss wieder lernen, neue «Wenn Stress, dann…»-Verbindungen zu schaffen. Durch Üben und Wiederholen.

Analysieren Sie mit Ihrem Kind, was genau Druck, Stress oder Frust auslöst. Gehen Sie dem Problem auf den Grund. So kriegt Ihr Kind einen klaren Kopf.



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