Löchriger Käse schützt dich vor Cyberkriminellen

Ein Schweizer isst im Schnitt 23.7 Kilogramm Käse pro Jahr, das sind umgerechnet 3 bis 4 Scheiben täglich. Was Käsescheiben mit Online-Sicherheit zu tun haben? Mehr, als du denkst. Wir erklären dir mit dem sogenannten Käsemodell, wie Swisscom dich im Internet vor Cyberkriminellen schützt, und warum gerade die Löcher im Käse dabei entscheidend sind.

Eine Frau sitzt auf der Bank und schaut ins Handy.

Löchriger Käse schützt dich vor Cyberkriminellen.

Was hat Käse mit Cybersicherheit zu tun?

Stell dir jede Sicherheitsmassnahme als Scheibe Käse vor, am besten Emmentaler, weil der schöne Löcher hat. Durch diese Scheibe fliessen deine Daten hindurch, werden gefiltert und schützen dich dabei in der digitalen Welt. Kein Sicherheitsdienst der Welt ist zu 100 Prozent fehlerfrei. Deshalb setzen wir nicht auf eine einzelne Scheibe, sondern auf mehrere: Legt man verschiedene Käsescheiben übereinander, überdecken sich die Löcher gegenseitig. Ein Angreifer müsste durch die Löcher aller Scheiben gleichzeitig treffen, um durchzukommen, und genau das wird mit jeder zusätzlichen Schicht unwahrscheinlicher.

Bei Swisscom schützen wir dich mit drei solchen Schichten: dem Netz, deinem WLAN-Router und deinen Endgeräten.

Käsemodell mit drei-Schichten visualisiert.
Käsemodell

Die drei Käsescheiben, die dich schützen

  1. Schicht 1: Unser Netz
    Die erste Barriere bauen wir direkt in unserem Mobilfunk- und Festnetz ein, ganz ohne dein Zutun. Der Callfilter, der SMS-Filter und der Internet Guard filtern schädliche Anrufe, betrügerische Nachrichten und infizierte Webseiten automatisch heraus, bevor sie bei dir ankommen.
  2. Schicht 2: Der WLAN-Router
    Über deinen Router zu Hause laufen die Daten all deiner Geräte zusammen. In Schweizer Haushalten sind im Schnitt 21 Geräte angeschlossen, rund die Hälfte davon Smart-Home-Geräte wie Fernseher, Lautsprecher oder Kameras, die oft zu wenig geschützt sind. Genau hier setzt unser Heimnetz-Schutz an: Er kontrolliert die Datenströme direkt auf dem Router und sichert so alle angeschlossenen Geräte pauschal ab.
  3. Schicht 3: Die Endgeräte
    Sobald du unterwegs bist, z.B. im Zug, im Café oder im Homeoffice über ein fremdes Netz, greift unser Netzschutz nicht mehr. Deshalb braucht es eine letzte Verteidigungslinie direkt auf deinem Gerät. Die My Security App übernimmt genau diese Rolle: Sie bietet Viren- und Malware-Schutz, einen VPN für sicheres Surfen in fremden WLANs und einen integrierten Passworttresor, plattformübergreifend auf Computer, Tablet und Handy.

Warum die Löcher im Käse überhaupt wichtig sind

Eine Scheibe Käse ganz ohne Löcher, das wäre der perfekte Schutz, oder? Auf den ersten Blick schon: Nichts käme mehr durch. Übertragen auf deine Internetverbindung würde das aber bedeuten, dass gar keine Daten mehr fliessen. Kein Surfen, kein Streaming, kein Online-Banking. Die Löcher im Käse sind also kein Makel, sondern notwendig, damit du das Internet überhaupt nutzen kannst. Die Kunst liegt darin, sie richtig zu dosieren.

Sind die Löcher zu gross oder zu zahlreich, kommt zu viel durch, auch Schädliches. Sind sie dagegen zu klein oder fast nicht vorhanden, wird vorsichtshalber auch Harmloses blockiert, und das Surfen wird umständlich. Eine gute Sicherheitsmassnahme findet die Balance dazwischen: durchlässig genug für den ganz normalen Alltag im Internet, aber eng genug, um Bedrohungen zuverlässig herauszufiltern.

Die wichtigste Scheibe: Du selbst

So gut die drei technischen Schichten auch zusammenspielen, die entscheidende Scheibe im Käse bist letztendlich du. Das beste Netz und die zuverlässigste App nützen wenig, wenn ein Passwort mehrfach verwendet oder unbedacht auf einen Phishing-Link geklickt wird. Erst wenn du selbst wachsam bist, greifen auch die technischen Schutzschichten optimal.

Deshalb lohnt es sich, ein paar einfache Gewohnheiten zu verinnerlichen:

  • Sei bei E-Mails und SMS mit Links oder Anhängen kritisch, besonders bei unbekannten Absendern.
  • Verwende für jedes Login ein eigenes, starkes Passwort, am einfachsten mit einem Passwortmanager (in der My Security App integriert).
  • Nutze öffentliches WLAN nur mit VPN-Verschlüsselung.
  • Halte die Software auf all deinen Geräten aktuell.

Je mehr Scheiben, desto sicherer

Keine einzelne Massnahme schützt dich zu 100 Prozent, aber das ist auch gar nicht nötig. Entscheidend ist, dass sich die Schichten ergänzen und die Löcher der einen Scheibe von den anderen abgedeckt werden. Je mehr Schutzschichten aktiv sind, desto grösser wird dein Schutzfaktor.

Übrigens: Viele dieser Basisfunktionen wie der Callfilter, der SMS-Filter und der Internet Guard sind für Swisscom Kundinnen und Kunden bereits automatisch integriert.

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