Digitale Dos & Don’ts

T wie Taschentrick

Jeroen van Rooijen, 24. August 2015

Wo trägt man sein Mobilfunkgerät am besten? Eine Zeit lang glaubte man, die Technik würde das Problem durch die stetige Miniaturisierung der Geräte lösen, doch was ist geschehen? Die Geräte werden seit einiger Zeit wieder grösser. So gross, dass es mitunter unanständige Beulen gibt, wenn man sie in die Hosentasche steckt. Auch wenn uns die Technik-Geeks gerne anderes weismachen wollen: Es dauert noch eine Weile, bis wir das Handy zusammenrollen und wie ein Einstecktuch in die Brusttasche verstauen können. Bis dahin gilt: Man soll sich das Ding wenn immer möglich in die äusseren Jackentaschen stecken, wo es am wenigsten auffällt. In der Innentasche des Sakkos lässt es einen aussehen, als hätte man asymmetrische Brustimplantate, und vorne in die Hose gesteckt hat ein Handy etwas von einer Hasenpfote, die junge Männer früher angeblich mitführten, um ein prägnantes Sexualorgan zu simulieren. Ein guter Ausweg wären derzeit allerdings Gilets oder Westen, die gerade wieder in Mode kommen.

 

Wie macht man stilvoll Schluss? Die Antwort von van Rooijen auf die nächste Stilfrage folgt am 16. September.

 

Digitale Stilfragen

Jeroen van Rooijen ist Stil-Kolumnist und Buchautor («Die Stilregeln», «Hat das Stil?»), kleidet sich gerne gut, telefoniert nur widerwillig, macht gerne Selfies und arbeitet regelmässig für die «Neue Zürcher Zeitung».

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