Cloud nutzen – ja oder nein? So tickt die Schweiz

Umfrage: Cloud oder USB-Stick?

Cloud nutzen – ja oder nein? So tickt die Schweiz

Die beste Technologie ist die, von der wir gar nicht mehr merken, dass wir sie nutzen. Einfach weil sie so selbstverständlich ist. Daten speichern? Daten verschicken? Fremde Daten nutzen? Machen wir vieles mit Cloud-Lösungen. Sie nicht? Doch doch.

Michael Frischkopf (Text), Filmerei (Film), 21. Februar 2017

Bilder. Filmchen. Songs. Braucht alles viel Speicherplatz. Das wissen wir. Und trotzdem ist es uns egal. Auf unseren Geräten steht beim Speicher schliesslich «Megabyte», «Gigabyte» und manchmal gar «Terabyte». Das tönt nicht nur nach immens viel, das ist es auch. In unserer Umfrage wollten wir von Passantinnen und Passanten wissen, ob sie abschätzen können, wie viele Gigabyte Daten auf ihren privaten Speichern lagern. Die Antwort war wenig erstaunlich: Niemand weiss es so genau. Wüssten Sie es?

 

 

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Storys-Redaktor Michael Frischkopf befragt Passanten, wie sie ihre Daten speichern und ob sie die Cloud nutzen – falls überhaupt.

 

 

Wo sollen wir die Daten speichern?


Schlimm ist das übrigens nicht. Speicherplatz wird immer günstiger: Der Preis für ein Gigabyte Festplattenspeicher ist in den letzten 15 Jahren um etwa das Zwanzigfache gesunken. Erhellend indes sind die Strategien, wie Herr und Frau Schweizer mit einem vollen Datenspeicher umgehen. Die oft gehörte Aussage «Ich lösche die alten Sachen» verrät viel über die Flüchtigkeit, wie wir Daten produzieren.

 

«Ich speichere sie auf einer externen Harddisc» tönt da um einiges reflektierter, wobei: Wird damit das Problem nicht einfach in die (gar nicht allzu ferne) Zukunft verlagert? Was tun, wenn auch dieser Speicherträger voll ist? Niemand der Befragten beschäftigt sich aktuell mit diesem Umstand. Denn «Terabyte» tönt nicht nur nach viel, sondern ist es auch.

 

Die Befragten hegen entweder fast keine Bedenken bezüglich Sicherheit oder sehr grosse Bedenken.

 

Cloud-Lösungen: ja, aber


Noch lässt sich das Problem des vollen Speichers also verdrängen. Die Lösung existiert indes bereits: Google, Apple, Microsoft und übrigens auch Swisscom bieten für sehr, sehr wenig Geld sehr, sehr, sehr viel Speicherkapazität an. Die Umfrage zeigt deutlich: Wer sich aktiv mit dem Speicherproblem auseinandersetzt, hat seine Meinung gemacht bezüglich der Verlagerung seiner Daten auf externe Server. Die Befragten hegen entweder fast keine Bedenken bezüglich Sicherheit («Ich habe nichts zu verbergen») oder sehr grosse Bedenken («Ich fürchte den Missbrauch»).

 

Toll finden viele Befragte die Möglichkeit, dass dank der eigenen Cloud ihre Bilder direkt auf all ihren Geräten verfügbar sind.

 

Die Cloud ist längst Alltag


Toll finden viele Befragte die Möglichkeit, dass dank der eigenen Cloud ihre Bilder direkt auf all ihren Geräten verfügbar sind; dass sie also dank der heutigen Bandbreite via Internet auf alle ihre Dokumente zugreifen können. Überhaupt machen die vielen Dienste das Leben viel einfacher – Stichwort Dropbox, WeTransfer, OneDrive usw. Daten sind schnell geteilt, man kann gleichzeitig am selben Dokument arbeiten.

 

Das sehen auch die grossen Anbieter: Photoshop von Adobe etwa wird neuerdings via Cloud angeboten. Die Programme von Microsoft auch. Mieten statt kaufen, Rechnerleistung sparen. Macht doch Sinn. Bei fast jedem Umfragegespräch kam darum irgendwann die Erkenntnis: Also, wenn das auch ein Teil der Cloud-Dienste ist, dann nutze ich das auch. Spotify? Ist doch praktisch. Yes, it is.

 

Swisscom myCloud

Eine Cloud-Lösung, bei der die Daten auf Schweizer Servern lagern – das ist Swisscom myCloud. Sie ermöglicht unlimitiertes Teilen und Organisieren der eigenen Daten inkl. Auto-Backup.

 

Mehr dazu: mycloud.ch

 

 

Wie funktioniert die Cloud?

Unsere Infografik zeigt die wichtigsten Anwendungen für die Cloud.

 

 

 

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