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Gerüche, Farben und Tiere

Crowdfunding: Das sind die 5 kuriosesten Projekte

Ein Museum für Speck? Ein lebensgrosser Elefant aus Papier? Den Ideen auf den boomenden Crowdfunding-Plattformen scheinen keine Grenzen gesetzt. Was sich so im Web tummelt und wer genügend Unterstützer fand, lesen Sie hier.

Isabelle Frühwirt (Text), 6. März 2017

Start-ups, Kulturinitiativen oder Umweltschützer suchen weltweit auf Crowdfunding-Plattformen nach Unterstützung für ihre Projekte. Mit Erfolg, auch in der Schweiz: Rund 27,3 Millionen Franken umfasste der gesamte Crowdfunding Markt im Jahr 2015 laut einer Studie der HSLU. Neben vielen innovativen Ideen finden sich aber auch kuriose Ideen, auf die wir nie gekommen wären.  

 

 

Museum für Speckliebhaber? Nein, danke!


«Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem es immer nach Speck riecht, an dessen Wänden die Geschichte Ihres Lieblingsfleisches und Kunst der schmackhaftesten Art hängt», schreibt der Amerikaner Rian Heist auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Rund 300'000 Dollar hätte Heist gebraucht, um seinen Traum eines Speck-Museums in Cincinnati, USA, wahr werden zu lassen. Gereicht hat es nicht – nur neun Unterstützer teilten Heists Traum.

 

 

Beromünster: der lebensgrosse Origami-Elefant

 

Aus einem 15 mal 15 Meter grossen Papierbogen einen lebensgrossen, weissen Elefanten falten – das war das Ziel des Luzerner Origami-Künstlers Sipho Mabona. Dank über 600 Unterstützern hatte er schnell die nötigen 24'000 Dollar zusammen. Vier Wochen lang faltete Mabona, bis sein Werk im Kunstmuseum in Beromünster stand. Dabei brauchte er gar ein Holzgerüst, das den Elefanten – bestehend aus 120 kg Papier – hielt.

 

 

Der lebensgrosse Papierelefant ist im Kunstmuseum in Beromünster ausgestellt. (Foto: www.indiegogo.com)

 

 

Der verrückte Panda


Ebenfalls mit Tieren befasst sich die Buffoonery Factory aus Kalifornien. 20'000 Dollar holte sie auf Kickstarter, um einen dem Panda nachempfundenen Mantel zu produzieren. «Es ist kein Kostüm. Es ist ein Lifestyle.» Damit werben die Erfinder der Buffoonery Factory (zu deutsch etwa: Clownerie-Fabrik). Zuvor hatten sie bereits einen Grizzly- und einen Wolfsmantel via Kickstarter finanziert.

 

 

Die Welt erkunden im Pandapelz. (Video: Vimeo)

 

 

Schwarz wie die Schlange


«Der heilige Gral der Mode, von einer Schlange ermöglicht», so wirbt die Deutsche Phoebe Heess für ihr T-Shirt. Es soll das schwärzeste Kleidungsstück aller Zeiten sein. Als Inspiration diente Heess die afrikanische Gabunviper, deren Haut ultraschwarze Stoffe enthält. In einem biometrischen Verfahren konnte Heess so ein um 40 Prozent schwärzeres Schwarz erreichen. Die nötigen 10'000 Euro für das «Viperblack»-T-Shirt sammelte Heess via Kickstarter.

 

 

Besitzt einige ultraschwarze Flecken: die giftige Gabunviper.

 

 

In den Himmel geschrieben


4000 Dollar brauchte der US-Komiker Kurt Braunohler, um etwas in den Himmel von Los Angeles zu schreiben. «Nicht, um dir etwas zu verkaufen oder etwas zu sagen, sondern einfach so», begründete er sein Anliegen. Die Kickstarter-Community war begeistert von Braunohlers humoristischem Einfall, das Geld kam schnell zusammen. Und so stand einen Monat nach Start der Kickstarter-Kampagne im Himmel über Los Angeles: «How do I land?»

 

 

Ganz besondere Flugzeugstreifen am Himmel von L.A. (Foto: visual-poetry.tumblr.com)

 

Schweizer Crowdfunding-Plattformen 

 

Für sportliche Unterstützung:
ibelieveinyou.ch


Für kreative Ideen:
wemakeit.ch


Für kulturelle Projekte:
100-days.net


Für soziale Unterstützung:
letshelp.ch


Für selbstständige Projekte:
moboo.ch

 

 

 

 

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