Schnelles Internet

Welcher Breitband-Typ sind Sie?

Breitband-Internet ist für viele Schweizerinnen und Schweizer wichtiger als der öffentliche Verkehr, stellte kürzlich eine Studie fest. Warum das so ist, zeigen unsere sechs Breitband-Typen.

Dominik Galliker (Text), Milan Hofstetter (Illustrationen), 6. Oktober 2017

Bis in vier Jahren sind 17 von 20 Haushalten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s im Internet unterwegs, so die Prognose von Swisscom. «Mittel- bis langfristig will Swisscom das Breitband-Festnetz in jeder Schweizer Gemeinde modernisieren», sagt Markus Reber, Leiter Netzausbau. «Die Digitalisierung ist in vielen Bereichen Realität, und damit wächst auch das Bedürfnis nach hohen Bandbreiten.» Im Wireline-Netz verdoppelt sich das Datenvolumen alle 16 Monate, im Wireless-Netz gar alle 12: eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten! Da fragt sich Storys: Wer braucht so viel Bandbreite?

 

 

1. Der Serien-Fan: Das digitale Gelage

 

 

 

Zuhause angekommen, den Mantel aufgehängt, die Schlüssel auf den Tisch geknallt, den Fernseher angeworfen – und los geht’s: Wo früher noch brav der Dienstagabend für jeweils einen Krimi nach der Tagesschau reserviert war, greift der Serien-Fan heute in die Vollen und schaut sich eine Staffel «Game of Thrones» in einem Zug an. Netflix befeuerte diesen Trend, als der Online-Sender die erste Staffel von «House of Cards» gleichzeitig veröffentlichte. Auf Englisch gibt’s dafür sogar einen Begriff: Binge-Watching, wobei «Binge» Gelage heisst. Der Breitbandanschluss wäre in diesem Bild dann der Esstisch.

 

 

2. Der Arbeiter. Immer. Überall. Sicher.

 

 

 

Festplatte war gestern. Heute heisst das Cloud. In der Wolke sind alle wichtigen Daten sicher gespeichert. Und was noch wichtiger ist: Sie sind jederzeit und überall verfügbar. Sogar im Team, wenn es sein muss. Zusammenarbeits-Tools wie Office 365 oder Adobe Cloud machen es möglich. Da werden schnell mal Datenberge in Gigabytehöhe hin und her geschaufelt. Wer hier auf Breitband verzichtet, trinkt zu viel Kaffee. Irgendwie muss man ja die Warterei überbrücken.

 

 

3. Der digitale Held

 

 

 

Breitband-Internet rettet Leben – und zwar das des Gamers. Ist das Internet langsam und damit der Ping hoch, wird er bald vom virtuellen Maschinengewehr weggeblasen, noch bevor er seinen Gegner sieht. Kauft der Gamer seine Software gar bei Steam, Origin oder einem anderen Online-Händler, geht gar nichts ohne Breitband. Das neue «Battlefield 1» beispielsweise wiegt unfassbare 50 Gigabytes. Wohl dem, der diese Datenmasse mit schnellem Internet herunterladen kann.

 

 

4. Der Fernbeziehungs-Typ

 

 

 

Distanz ist kein Hindernis. Liebe, Familie und Arbeit kennen keine Grenzen. Der Liebste in Amerika, die Grossmutter in Australien, die Nichte in Spanien, der Projektverantwortliche in Berlin. Mit allen kann man kommunizieren – dank Skype sogar mit Livebild. Langsame Leitungen sind allerdings ein Beziehungskiller: Ruckelnde Bilder und verstümmelte Wörter machen aggressiv, weiss die Forschung. Breitband ist für den Fernbeziehungs-Typ darum fast so wichtig wie die Liebe selbst. Besonders, wenn er mit Hilfe der Live-Übersetzungs-Software von Skype plaudert.

 

 

5. Der Multiscreener

 

 

 

Der Sohn spielt das neue «Call of Duty» an seinem PC. Die Mutter schaut die «Arena» vom letzten Freitag am Fernseher. Der Vater verfolgt an seinem Tablet die Versteigerung auf Ricardo, die Tochter plaudert mit der Freundin in Sydney via Skype am Notebook, und die Grossmutter schaut in ihrem Zimmer einen alten Rosamunde-Pilcher-Schinken, den sie letzte Woche auf Swisscom TV 2.0 aufgenommen hat. Alle zur selben Zeit. Das bringt die Internetleitung zum Glühen. Sofern sie zu wenig Bandbreite bietet.

 

 

6. Der Smart-Homie

 

 

Sein Zuhause ist mindestens so smart wie er selber. Es kommt ihm kein Gerät ins Haus, das sich nicht vernetzen lässt: Vom Smart-TV über die per App bedienbare Kaffeemaschine bis zu den Lampen, die er per Smartphone bedient, umgibt sich der Bewohner in seinem Smart Home mit intelligenten Geräten, die sich mit dem Internet verbinden lassen. Um jederzeit Rezepte für den smarten Backofen runterzuladen, per Babyfon die neusten Töne und Bilder aus dem Kinderzimmer aufs Smartphone zu streamen oder auch nur, um alle Geräte mit den neusten Software-Updates zu versorgen benötigt er eine hohe Bandbreite.

 

 

Serien-Fan

Brauchen Sie als Serien-Fan Ihre tägliche Streaming-Dosis? Dann ist das Swisscom-Abo inOne home M das Richtige für Sie.

 

Arbeiter

Sie arbeiten mobil, im Team und sichern Ihre Daten in der Cloud? Dann passt das Swisscom-Abo inOne home L zu Ihnen.

 

Digitaler Held

Wenn eine halbe Sekunde Wartezeit den virtuellen Tod bedeuten kann und gleichzeitig das neueste Game heruntergeladen wird, dann sollten Sie sich als digitaler Held für inOne home L entscheiden.

 

Fernbeziehungs-Typ

Wollen Sie keinen Ärger mit Ihrer Fernbeziehung? Und wollen Sie endlich das ruckelnde Skype-Bild optimieren? Dann raten wir zum Swisscom-Abo inOne home M.

 

Multiscreener

Sind Sie der multitaskende Typ, der alles gleichzeitig macht? Oder vereinen sich in Ihrem Haushalt mehrere Breitband-Typen? Dann kommen Sie um das Swisscom-Abo inOne home L nicht herum.

 

Smart-Homie

Sie wollen in ihrem vernetzten Zuhause alle Geräte mit dem Internet und ihrem Smartphone verbinden? Dann passt inOne home M zu Ihnen.