Story: aargauerzeitung.ch

«Wir nutzen das Potenzial der digitalen Technologie zu wenig»

8. Januar 2016

 

 

Philipp Theison ist Professor für Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Seine Spezialgebiete sind Science-Fiction und Futurologie. Im Interview mit der Aargauer Zeitung spricht er über die  Sicht der Menschen auf die Zukunft und seine Einschätzung der Gegenwart.

Er ist der Meinung, dass die Vorstellungen, die sich Menschen von der Zukunft machen, sich oft nicht bewahrheiten. So wäre er wohl enttäuscht gewesen, wenn er vor 30 Jahren eine Zeitreise ins Jahr 2016 gemacht hätte. «Es wäre nicht so spektakulär gewesen, wie ich mir das erhofft hätte», sagt er, und liefert auch gleich die Begründung dazu: «Smartphones haben zwar unseren Alltag verändert, also die Art und Weise, wie wir uns durch Technik organisieren. Am Ende ist das Prinzip, nach dem wir die Technik einsetzen und entwickeln, doch dasselbe geblieben: Leistung, Effizienz, Profit. Soziale Innovation ist das noch nicht.»

 

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Philipp Theison
Philipp Theison
 

Der Interviewpartner ist Professor für Deutsche Literaturwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Zu seinen Schwerpunkten zählen Science Fiction und Futurologie. Zurzeit leitet er das Forschungsprojekt «Das bewohnte Weltall als literarischer Imaginations- und Kommunikationsraum zwischen 1600 und 2000».