Tag der Aufmerksamkeit

Mal das Handy weglegen

Mal das Handy in der Tasche lassen. Mit Freunden quatschen. Ist doch auch schön, so zwischendurch. Darum rief Swisscom den 20. Mai zum «Tag der Aufmerksamkeit» aus.

Piera Cadruvi (Text), Jana Wicky (Fotos), Film (Swisscom), 24. Mai 2016

Der Zürcher Hauptbahnhof gleicht auch an diesem Freitag, 20. Mai, einem Ameisenhaufen. Menschen kommen. Menschen gehen. Die meisten sind in Eile. Stimmengewirr. Pendleralltag.

 

Mittendrin – am berühmten Treffpunkt, wo sich im Zehnsekundentakt filmreife Szenen abspielen – steht Maddalena Dietschweiler. Sie wartet auf ihre Tochter. In der einen Hand hält sie ihr Handy, in der anderen eine Blume. Sie strahlt: «Die habe ich vorhin von einer Mitarbeiterin von Swisscom erhalten. Geschenkt!»

 

Geschenkt, ja. Aber die Blume ist mit einem Anliegen verbunden. Wer sie erhält, verpflichtet sich, sie einem Menschen zu überreichen und diesem Menschen dann 30 Minuten uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu widmen. Heisst vor allem: kein Smartphone nutzen nebenbei. Keine Mails checken. Kein SMS. Nada. Einfach nur reden, oder auch schweigen. Aber gemeinsam.

 

 

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Swisscom-Mitarbeitende haben am «Tag der Aufmerksamkeit» insgesamt 34'000 Blumen verteilt – für mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit den Liebsten.

 

 

Für Medienkompetenz sensibilisieren

 

Tönt banal, macht aber Sinn: Swisscom will mit dem Tag der Aufmerksamkeit die Schweizerinnen und Schweizer für das Thema Medienkompetenz sensibilisieren. Mobile Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, um unsere Arbeit zu bewältigen, die Kommunikation mit Freunden und Familie zu erleichtern oder uns einfach nur zu unterhalten. Diese Multifunktionalität erfordert jedoch ein hohes Mass an Aufmerksamkeit. Doch seien wir ehrlich. Manchmal fehlt genau diese Aufmerksamkeit im alltäglichen Umgang mit den Menschen, die uns wichtig sind.

 

 

 

1/7 Ein Blumenmeer in der Zürcher Bahnhofshalle: Jede Blume steht für 30 Minuten uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

2/7 Blume in die Hand und Smartphone in die Tasche: 50 Mitarbeitende der Swisscom haben am «Tag der Aufmerksamkeit» Blumen verschenkt.

3/7 Zu viel am Handy? Mehr zum bewussten Umgang mit digitalen Medien gibt's auf swisscom.ch/medienkompetenz

4/7 30 Minuten Aufmerksamkeit für Menschen, die einem wichtig sind – auch dieses Mädchen hat am Zürcher Hauptbahnhof eine Gerbera geschenkt bekommen.

5/7 Reden. Quatschen. Diskutieren. Neue Menschen kennenlernen. Und das Handy weglegen!

6/7 Blume und Handy in der Hand? So funktioniert das eigentlich nicht – aber für die Arbeiten der Swisscom-Filmcrew haben wir eine Ausnahme gemacht.

7/7 Mit dem «Tag der Aufmerksamkeit» möchte die Swisscom Schweizerinnen und Schweizer für das Thema Medienkompetenz sensibilisieren.

1/7 Ein Blumenmeer in der Zürcher Bahnhofshalle: Jede Blume steht für 30 Minuten uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

 

 

Maddalena Dietschweiler steht also am Treffpunkt, in der einen Hand ihr Handy, in der anderen die Blume. Sie kommt ins Plaudern: «Lange habe ich mich geweigert, eines zu kaufen, ich finde das so unpersönlich.» Sie sagt ihren Kindern oft, dass sie ihr Handy weglegen sollen. «Und wenn sie keinen Empfang haben, geniessen sie die Ruhe.»

 

Urplötzlich stoppt der Redeschwall von Frau Dietschweiler. Sie hat ihre Tochter entdeckt. Diese fragt: «Und was machen wir jetzt?» Die Mama überreicht ihr die Blume und antwortet: «Einen Kaffee trinken und plaudern.»

 

Offtime-App

Das Smartphone bewusst gebrauchen: Die App Offtime von Swisscom zeigt dem Benutzer auf, wie oft er sein Smartphone wirklich braucht.

 

Die App Offtime gibt es für iOS und Android.

 

Smartphone-Nutzung im Alltag

Mehr zum Thema Ablenkung durch das Smartphone finden Sie im Beitrag «Das Handy, unser Störenfried» auf Swisscom Storys.

 

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Das Handy für 30 Minuten in der Tasche lassen – ein Ding der Unmöglichkeit? Welcher Stellenwert hat das Handy in Ihrem Alltag?

 

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