Swisscom Shop: Mitarbeitende erzählen aus ihrem Alltag

Geschichten, die ans Herz gehen

Wer glaubt, der Alltag im Swisscom Shop oder Callcenter drehe sich allein um Produkte, irrt sich: Denn manchmal ereignen sich im Berufsalltag rührende Geschichten. Storys hat Anekdoten gesammelt, mit denen Kunden die Herzen der Mitarbeitenden berührt haben.

Piera Cadruvi (Text), zVg (Fotos), 22. März 2017

St. Gallen, Neugasse. Eine ältere Dame betritt den Swisscom Shop. Suchend wendet sie sich an den nächsten Mitarbeiter – es ist Leonard Bajraktaraj. Über die Bitte der rund 70-jährigen Frau, ihr mit dem iPhone zu helfen, wundert er sich nicht. Verwundert aufblicken lässt ihn jedoch ihre Begründung: «Ich bin seit ein paar Jahren alleine und suche wieder einen Partner.»

 

Eine Schrecksekunde lang verschlägt es Leonard Bajraktaraj die Sprache. Er schluckt leer. Endlich stellt die Kundin die erlösende Frage: «Können Sie mir helfen, ein Profil auf dieser Vermittlungsplattform zu erstellen?» Ihr Finger zeigt auf eine App. Bajraktaraj nickt erleichtert und nimmt ihr iPhone in die Hand. Er braucht keine zehn Minuten, um dem Wunsch nachzukommen. Als er ihr das Smartphone zurückgibt, strahlt die Dame und bedankt sich immer wieder. Beim Herausgehen dreht sie sich nochmals um und sagt: «Ich komme wieder vorbei, sobald ich einen Partner gefunden habe.»  

 

 

Leonard Bajraktaraj im Swisscom Shop in St. Gallen.

 

 

Diese Anekdote ist Leonard Bajraktaraj in Erinnerung geblieben. Wenn er sie erzählt, schmunzelt er noch heute. Solche Geschichten erleben auch andere Mitarbeitende. Zwei davon geben uns Einblick in ihren Alltag.

 

 

Jérôme Neveux, Genf: Die Suche nach den verlorenen Daten

 

Jérôme Neveux im Repair Center im Swisscom Shop in Genf.

 

 

«Neulich kam eine ältere Kundin in unser Repair Center, um ihr kaputtes Smartphone reparieren zu lassen. Das Gerät liess sich nicht mehr einschalten – die Kundin hatte alle ihre Daten verloren. Fotos, Videos, SMS. Alles weg. Ich merkte, dass ihr der Verlust ihrer Daten sehr naheging, und setzte alles daran, diese wiederherzustellen. Nach über einer Stunde hatte ich es geschafft und die Daten wiederhergestellt. Die Kundin war sehr gerührt und dankbar. Später hat sie mir sogar einen Brief geschrieben, um sich zu bedanken.»

 

 

Viviana Corà, Bellinzona: Das etwas andere Kundengeschenk

 

Viviana Corà auf dem Ledersessel, den sie von einem Kunden bekommen hat.

 

 

«Angefangen habe ich beim Auskunftsdienst 1811, mittlerweile arbeite ich als Technical Customer Consultant in Bellinzona. Konnte ich bei 1811 ein Anliegen nicht telefonisch lösen, entschloss ich mich dazu, mir das Problem beim Kunden zu Hause anzusehen. Einmal hat mir ein Kunde sogar ein Ledersessel geschenkt, weil er so zufrieden mit meiner Arbeit war.»*

 

*Swisscom hat der Mitarbeiterin in diesem Fall erlaubt, das Geschenk anzunehmen.

 

 

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