Apps: Fünf für besseres Wohnen

Zusammenleben: so klAPPts!

Wer hat wieder die Milch ausgetrunken? Zusammenleben ist nicht immer einfach. Organisation ist die halbe Miete. Wir stellen Ihnen 5 Apps vor, welche Ihr WG-Leben optimieren – oder Ihre Beziehung retten können.

Mario Wittenwiler (Text), zVg (Fotos), 12. April 2018

 

Bring! Schluss mit handgeschriebenen Fresszetteln

 

Bring!» gewann 2013 den Swiss App Award in der Kategorie Retail & e-commerce. Witzig ist vor allem das Design: Einfach auf das gewünschte Icon drücken, welches anschliessend bei den anderen Usern auf der gemeinsamen Liste auftaucht. Das App führt auch aktuelle Angebote und auch Inspirationen für Rezepte. Ist der Einkauf erledigt, teilt man das der Gruppe per Klick auf das dementsprechende Icon mit. Ideal für mehrsprachige Haushalte: Die Icons werden in der jeweils installierten App-Sprache angezeigt.

 

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Bring! Einkaufsliste Testsieger. Video: YouTube

 

 

Flatastic: Nicht ohne mein WC-Papier

 

Aus dem Haus der «Kaderschmiede für Techies», der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich – kurz ETH: Erledigte Tasks werden an einer Pinnwand angezeigt. Weiter ist auch eine Einkaufsliste sowie – immer wieder ein heisser Diskussionspunkt – eine Abrechnungsfunktion integriert. Wer eingekauft hat, kann seine Ausgaben eintragen und diesen unter seinen Gspänli aufteilen. Verpackt ist das Ganze in eine schicke Oberfläche.

 

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Lustige YouTube-Video-Episoden. Video: YouTube

 

 

Settle Up: Die Finanzen im Griff

 

Schweizer aus den lateinischen Landesteilen belächeln uns oft dafür: Wenns ums Bezahlen geht, ist sich in der Deutschschweiz jeder selbst der Nächste: Sogar bei der Runde Bier. Nun ja, einfacher als einen jahrhundertealten Charakterzug zu verändern ist es heute, eine App zu entwickeln, welche genau Bescheid weiss, wer wem wieviel schuldet. Ideal zum Beispiel für eine Gruppenreise oder die Vereinsreise mit dem Eishockeyclub.

 

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Settle UP. Video: YouTube

 

 

Schulden digital begleichen

 

Ob beim Lunch mit Arbeitskollegen oder im Ausgang mit Freunden: Kleine Alltagsschulden lassen sich heute auch digital begleichen. Mit Apps wie Twint sind Geldüberweisungen von Smartphone zu Smartphone möglich. Lesen Sie die Story über den Mensch-zu-Mensch-Geldtransfer.

 

 

ChoreMonster: Den Nachwuchs motivieren

 

Mit ChoreMonster wird nicht nur das Kinderzimmer ordentlicher. Die App stammt aus den USA und hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Trotzdem verfügt sie über ein ansprechendes Design im Comic-Stil. Gamification-Elementen motiviert den Nachwuchs, im Haushalt mitzuhelfen: Die Kiddies können die gesammelten Punkte als Belohnung eintauschen. Die App ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch erhältlich.

 

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Gründer Chris Bergman im Interview. Video: YouTube

 

 

Flatmatch: Tinder für Wohnungssuchende

 

Flatmatch ist ein Zürcher Start-Up, welche WG-Anbieter und WG-Suchende zusammenführen soll. Für den Start sammelten die Macher über die Crowdfunding-Plattform wemakeit über 26'000 Franken. Die App wird in den nächsten Tagen offiziell vorgestellt. «Meet. Match. Move», so der Slogan. Unter anderem kann man einen Partymeter einstellen: Ganz rechts bedeutet: «Rambazamba». Per Push-Nachrichten wird man über neue Matches auf dem Laufenden gehalten.

 

Hol Dir bereits jetzt die Testversion für Android.

 

 

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