Story: srf.ch

Vergessene Fotos auf der Datenhalde

5. Februar 2016

 

 

Die Bilderflut wächst und wächst. Allein bei Facebook werden jeden Tag 350 Millionen neue Fotos hochgeladen. Bei dieser riesigen Menge von Bildern gibt es viele Inhalte, die kaum je mehr angesehen werden: Bilder, die niemanden interessieren. Trotzdem müssen sie alle jederzeit abrufbar sein, was für Facebook, Google, Youtube und Co. mit grossem Aufwand verbunden ist.

Um Kosten zu sparen, lassen sich die Internetgiganten zahlreiche Tricks einfallen, damit der Betrieb ihrer riesigen Server-Farmen optimal funktioniert. So betreibt Facebook ein Datencenter im kühlen Nordschweden, um die heisslaufenden Server mit der Umgebungstemperatur tief zu halten. Eine andere Methode: Per Algorithmus voraussagen, welche Inhalte kaum angesehen werden und diese in deaktivierte Speicher – sogenannte «Cold Storages» auszulagern. Für den gleichen Zweck sollen angeblich sogar Blu-ray-Discs eingesetzt werden, die bei Bedarf in Sekundenschnelle aktiviert werden können.

 

 

 

Digitale Bilderflut  

Lesen Sie den ganzen Artikel auf srf.ch

 

Mehr über das Thema «Cold Storage» hören Sie auf Radio SRF 3. In der Woche vom 8. Februar 2016 beginnt eine Serie von kurzen Beiträgen über das «einsame Internet».

 

Gegen das Chaos

7 Tipps, um seine eigenen Fotos zu archivieren, gibt es bei

fotointern.ch. Die Wichtigsten:

- eine zentrale Ablage schaffen mit einem nachvollziehbaren Ablagesystem schaffen
- Schlagworte vergeben
- jetzt damit beginnen, weil der Bilderberg stetig wächst

  •