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Bildschirm statt Beamter

In der Schweiz sind die Bürgerinnen und Bürger zufrieden mit den elektronischen Dienstleistungen der öffentlichen Hand. Zunehmend wichtiger wird der Zugang via Smartphone.

2. September 2015

 

Steuererklärung, Abrechnungen, Registereinträge: Der Kontakt zu den Behörden ist oft mühsam und zeitaufwendig. Doch die Digitalisierung macht auch vor den Beamtenstuben nicht Halt: In der Schweiz setzen Bürgerinnen und Bürger zunehmend darauf, ihre Behördengänge online zu erledigen. Eine grosse angelegte Umfrage in Schweden, Österreich, Deutschland und der Schweiz ergab, dass nicht weniger als 69 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer schon mal E-Government genutzt haben.

 

Das grösste Hindernis sei gemäss den Befragten die mangelnde Bekanntheit der Dienste. Die Datensicherheit wird dagegen zumindest in der Schweiz zunehmen besser beurteilt. Klar ist für die meisten: Künftig sollen die Behördendienste auch vom Smartphone aus abrufbar sein.

 

Schweden, Österreich und die Schweiz liegen bezüglich der Nutzung von E-Government praktisch gleichauf. Weit abgeschlagen folgt Deutschland, wo viele Angebote nicht bekannt sind, aber auch die Bedenken bezüglich Datenschutz weit grösser sind als in der Schweiz.

 

E-Government

Zwei Drittel der Schweizer nutzen elektronische Leistungen der Behörden.

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