Digitale Helfer

6 Gadgets für den Heimwerkerkönig

Digital messen, mähen oder putzen: Smarte Werkzeuge machen zwar aus zwei linken keine rechten Hände, erleichtern aber den Alltag auf kleinen und grossen Baustellen.

Lukas Berger (Text), 22. Mai 2017

Laser-Distanzmesser

 

Massband und der klassische Schwedenmeter sind Werkzeuge von gestern. Heute misst Mann digital. Laser-Distanzmesser gibt es in allen Farben und Formen, sie passen in jede Hosentasche und sind mit modernster Lasertechnik ausgestattet. Nebst einfachen Längen messen, kann ein solches elektronisches Messgerät auch Volumen oder Flächen ausrechnen. Sämtliche Daten werden präzise erfasst und wiedergegeben, eine Zweitperson, die das Massband halten muss, ist nicht mehr nötig. 

 

 

Das smarte Massband

 

Funktioniert wie ein herkömmliches Massband. Der entscheidende Unterschied: Das smarte Massband misst nicht nur, sondern speichert auch die Ergebnisse. Da es flexibel und beweglich ist, können auch runde oder kurvige Gegenstände millimetergenau digital erfasst werden. Genauestens um die Ecke oder Umfänge von Lampen, Töpfen oder Tischen messen? Kein Problem für das smarte Massband.

 

Smart messen? Funktioniert problemlos mit dem smarten Massband (links im Bild), das Youtube-Video zeigt wie's geht. (Bild: Screenshot Youtube)

 

 

Multi-Detektoren für Metall, Strom und Holz

 

Loch gebohrt, Regal aufgehängt, Wasserschaden angerichtet. Obacht, wo gewerkelt wird! Was sich hinter den Hauswänden befindet, weiss man oftmals nicht. Mit Hilfe eines Multi-Detektors verhindert der Heimwerker Schäden aller Art. Auf einem Display zeigt das handygrosse Gerät an, ob sich der vermutete Baustoff hinter der Fassade befindet. Metall, Stromleitungen, Gas- / Wasserrohre oder Holzkonstruktionen werden aufgespürt und gemeldet und damit Schäden verhindert.

 

Hauswände mit dem Multi-Detektor abchecken und dann bohren. (Bild: Screenshot pearl.ch)

 

 

Rasenmäher Roboter

 

Es gibt sie schon lange, die Mähroboter, welche sich selbständig um die Grünflächen kümmern. Einige davon sind noch ein bisschen smarter, als die Exemplare erster Generation. Sie lassen sich mittels auf dem Smartphone installierter App programmieren: Rasenmäher starten oder stoppen, die bereits gemähte Fläche überprüfen oder Einsatzpläne aufgrund der lokalen Wetterverhältnisse erstellen. Diese Roboter lassen sich von unterwegs oder von zuhause aus steuern und melden via App, falls die Messer geschliffen oder ausgetauscht werden müssen.

 

 

Grillreinigungsroboter

 

Nach den Würsten ist vor dem Grillrostreinigen. Der sogenannte Grillbot übernimmt diese Aufgabe für den Grillmeister. Einfach auf den Rost legen – die drei rotierenden Stahlbürsten erledigen den Rest. Die Putzdauer kann man je nach Knopfdruck auf 10, 20 oder 30 Minuten einstellen. Anstatt schrubben, kratzen und putzen, steht die Geselligkeit mit Gästen und Familie im Vordergrund.

 

Grill putzen war gestern: Der Grillbot erledigt das für Sie. (Bild: Screenshot grillbots.com)

 

 

Apps sparen Platz im Werkzeugkasten

 

Den digitalen Hammer wird es wohl so schnell nicht geben. Dafür viele andere Apps, die Gegenstände im Werkzeugkasten ersetzen. Ob Wasserwaage, Magnetfelddetektoren oder Dezibelmesser: App herunterladen, anwenden und die weitverbreitete Materialschlacht im Werkzeugkasten hat ein Ende. Es gibt zudem auch Apps, die entsprechend markierte Werkzeuge orten können, falls man sie verlegt hat. Dies ist besonders auf grösseren Baustellen praktisch.

 

Heimwerken mit guter Musik

Macht nicht gerade der Akku-Bohrer oder die Stichsäge Lärm, sorgt der stoss- und wasserdichte Lautsprecher von UE für gute Musik in der Werkstatt.

 

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