Fotoreport ifolor

So fotografiert die Schweiz

31. August 2015

 

Rund 6,2 Millionen Digitalbilder seiner Kundinnen und Kunden wertete der Fotobuchanbieter «ifolor» für den ifolor-Fotoreport 2015 aus. Das ist möglich, weil jede Digitalkamera so genannte Exif-Dateien mitspeichert: Womit wurde fotografiert, mit welchen Einstellungen, zu welcher Zeit? Die anonymisierte Auswertung dieser Daten zeigt, dass bereits heute rund ein Drittel aller Fotos mit Smartphones geschossen werden. Interessant: Trotz der deutlich höheren Verbreitung von Handys mit Android-Betriebssystem (z.B. Samsung Galaxy S) wurden rund 70 Prozent aller eingeschickten Bilder mit einem iPhone, beziehungsweise mit einem iPad geschossen.

Gerade die Kameras der Smartphones machten in den letzten Jahren technologisch grosse Fortschritte. So ist es heute theoretisch möglich, auch mit einem Smartphone ISO-Werte von bis zu 800 zu aktivieren. Der ISO-Wert steht für die Lichtempfindlichkeit des Sensors, höhere ISO-Werte sind bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig. Das kümmert die Hobby-Knipser aber nicht: Über 50 Prozent schiessen ihre Bilder nach wie vor im alten Standard ISO 50. Für bessere Bilder würde es sich jedoch lohnen, die Einstellungen für die ISO-Werte im Smartphone anzupassen.

Eine Arbeit, die sich die Anwender von Mittelklassekameras durchaus antun: Generell fotografieren diese ambitionierten Hobby-Fotografen eher mit eigenen Einstellungen. Eines ist aber allen gemeinsam: Ist das Wetter schön, werden mehr Bilder geschossen. So verzeichnete der warme und sonnige 28. September 2014 mit 46‘041 Bildern einen Jahresrekord und schlug sogar den – regnerischen – 1. August.

 

 

Fotoreport 2015

Den ifolor-Fotoreport finden Sie hier.

 

 

Was ist Exif?

Für was das Format steht und was es leistet steht bei Wikipedia.

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