Datenverwaltung im Online-Speicher

Die besten Tipps für myCloud

myCloud wird erwachsen: Dank neuer Funktionen lässt sich die Swisscom-Cloud bald per myCloud Desktop am PC organisieren und Dateien bis zu einer Grösse von 5 GB versenden. 7 Tipps zur optimalen Nutzung der Schweizer Cloud.

Felix Raymann (Text), 22. Februar 2017

1. myCloud Desktop: Vereinfacht die Daten-Organisation

 

Ähnlich wie mit Dropbox, OneDrive oder Google Drive lassen sich demnächst auch mit myCloud die Daten bequem mit einem PC-Client (myCloud Desktop) organisieren. Das heisst: Statt die Dateien nur im Browser zu verwalten, kann man sie nun auch in die Ordnerstruktur im Windows-Explorer integrieren.

 

So geht's: Die neue Funktion steht in einer ersten Version in den nächsten Wochen zuerst einer beschränkten Anzahl an Windows-Nutzern zur Verfügung, später folgt die erste Testversion auch in einer Mac-Version, wo der Online-Speicher als Laufwerk im Finder angezeigt werden kann. Melden Sie sich hier für die Testphase von myCloud Desktop an.

 

 

Dateien, die sich im myCloud-Ordner befinden, werden mit anderen Geräten synchronisiert.   

 

2. Transfer gegen Datenstau

 

Verstopfte E-Mail-Konten wegen zu grosser Dateianhänge sollten ab sofort der Vergangenheit angehören. Mit dem neuen Produkt myCloud Transfer lassen sich Dateien bis zu einer Grösse von 5 GB mit ein paar wenigen Klicks an beliebige Empfänger versenden und dies ohne Registrationszwang bei beiden Seiten.

 

So geht's: Um eine grosse Datei zu versenden, lädt man sie auf myCloud Transfer hoch, wo automatisch ein Link generiert wird. Diesen Link versendet man per E-Mail. Der Dienst steht allen Personen offen: Um eine Datei zu empfangen, benötigt man also kein myCloud-Konto. Die auf diese Weise geteilten Dateien bleiben während zehn Tagen gespeichert. Um die Daten für andere Personen während längerer Zeitdauer verfügbar zu machen, lassen sie sich auf myCloud Teilen (nächster Tipp).  

 

 

Das Versenden von Dateien bis 5 GB geschieht über wenige Klicks im Browser (Ausschnitte PC-Bildschirm).  

 

 

3. Fotos und Dokumente Teilen

 

Fotos und Dokumente lassen sich sowohl vom PC als auch vom Smartphone mit anderen myCloud-Nutzern teilen. Diese Funktion eignet sich insbesondere für einzelne Bilder und Videos, aber auch für ganze Fotoalben, die man anderen Personen zugänglich machen will.

 

Die Empfänger können ebenfalls Fotos zum Album hinzufügen – auch wenn sie selbst keinen myCloud-Account besitzen. Anders als etwa mit einem Messenger wie WhatsApp werden die geteilten Bilder nicht komprimiert. Als Empfänger erhält man also vollständige Fotos, die man am PC-Bildschirm oder am TV in voller Pracht anschauen oder ausdrucken kann.

 

Speicherplatz ist ausreichend vorhanden. Kunden mit Swisscom vivo oder NATEL infinity verfügen über unlimitierten Speicherplatz, alle anderen erhalten 15 GB. Swisscom hält alle Daten ausschliesslich auf Servern in der Schweiz.

 

So geht's: Um eine Datei bzw. ein Foto zu teilen, genügt es, das «Teilen»-Symbol anzuklicken und den automatisch generierten Link mittels Klick auf den Button «Link kopieren» in die Zwischenablage zu kopieren und ihn per Mail oder Messenger zu versenden.  

 

 

Wie sich myCloud bedienen lässt. Video: Youtube/Swisscom

 

 

4. Fotos direkt auf myCloud bearbeiten

 

Statt die Fotos umständlich in ein Fotobearbeitungsprogramm zu laden, um Korrekturen vorzunehmen, können Bildveränderungen direkt auf myCloud vorgenommen werden. So lassen sich Fotos beispielsweise zuschneiden oder mit einem Filter, einem Text oder einem Rahmen versehen. Diese neue Funktion eignet sich bestens dazu, Fotos vor dem Teilen noch etwas aufzuhübschen.

 

So geht's: In der Übersicht ein Foto anklicken, dann das «Stift»-Symbol auswählen. Danach erscheint eine ganze Palette an Bearbeitungsfunktionen, die man nach Belieben anwenden kann. Nach der Bearbeitung kann das Bild «überschrieben» oder es kann eine «neue Kopie» erstellt werden.  

 

 

Mit den Werkzeugen am unteren Bildrand lassen sich umfangreiche Veränderungen an Fotos vornehmen, die in myCloud gespeichert sind.  

 

 

5. Analoge Medien digitalisieren

 

Besitzen Sie noch alte Papierfotos, Dias oder Negative? Oder können Sie Ihre selbstgemachten Filme auf Videokassetten oder Super-8-Filmspulen wegen fehlender Abspielgeräte nicht mehr anschauen? Dann hilft vielleicht der neue Digitalisierungsdienst von myCloud, der alte Medien in die digitale Zeit hinüberrettet.

 

So geht’s: Nach einer Anmeldung am Onlineportal erhält man eine Transportbox, in der man seine zu Bild- und Tonträger einsendet. Danach werden sie von Swisscom digitalisiert und direkt auf myCloud gespeichert, wo die digitalen Fotos und Filme jederzeit angesehen oder heruntergeladen werden können.  

 

 

6. myCloud als Backup und Foto-Datenbank

 

Auf die myCloud-Daten kann man per Computer (Windows-PC oder Mac) oder von Smartphone und Tablet per App (iOS, Android) zugreifen. Aktiviert man in der App die Funktion «Automatisches Sichern» werden alle Fotos und Videos auf myCloud gespeichert. Auf diese Weise gehen garantiert keine Bilder verloren.

 

Praktisch: Um Fotos schnell zu finden oder eine Übersicht zu erhalten, können die Bilder unter «Themen» in verschiedenen Kategorien wie «Menschen», «Architektur», «Pflanzen», «Natur», «Kunst» etc. angezeigt werden. Diese Einteilung in die Kategorien geschieht automatisch und ist nicht in jedem Fall korrekt. Dennoch kann sie hilfreich sein. Bei Fotos, die mit einem Geo-Tag versehen sind (wenn sie mit dem Smartphone und aktiviertem Ortungsdienst gemacht worden sind), kann der Aufnahmeort auf einer Karte angezeigt werden.

 

So geht's: Fürs Backup wählt man unter «Einstellungen/Automatisch Sichern». Dort wählt man «Fotos» und/oder «Videos» aus sowie, ob die Daten per WLAN oder auch per Mobilfunk hochgeladen werden sollen. Die automatische Kategorisierung findet man unter «Fotos/Themen».

 

 

Die Fotodatenbank unterteilt die Bilder automatisch in Kategorien wie «Lebewesen», «Architektur» oder «Dämmerung».

 

 

7. myCloud am Fernseher

 

Die in myCloud gespeicherten Fotos und Videos können auch am TV-Gerät angesehen werden. Voraussetzung dafür ist Swisscom TV 2.0 oder ein Fernseher mit Android TV. Insbesondere für UHD-Aufnahmen (Ultra high definition) eignet sich der Dienst hervorragend, um entsprechende Videoaufnahmen in voller Pracht anzuschauen.

 

So geht's: In den Einstellungen wählt man in der Smartphone-App «Mit TV verbinden». Danach öffnet man die myCloud-App am Fernseher und gibt den Code ein, der am Handy-Display angezeigt wird.

 

 

Die in myCloud gespeicherten Fotos und Videos können auch am Fernseher angesehen werden.  

 

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myCloud

myCloud lässt sich mit Smartphone, Tablet oder PC nutzen. Die App gibt es für iOS und Android. Auf dem Computer (Windows und Mac) nutzt man myCloud im Browser, künftig auch mit myCloud Desktop.

 

Wie funktioniert die Cloud?

Unsere Infografik zeigt die wichtigsten Anwendungen für die Cloud.

 

Kurs zu Swisscom myCloud

Entdecken Sie im neuen Kurs von Swisscom Academy, wie Sie Ihre schönsten Erinnerungen in der Swisscom myCloud speichern, von überall her darauf zugreifen und vielseitig bearbeiten.

 

 

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