Smartphones – Teil 1

Wie sie unser Leben verändert haben

Das Smartphone verbunden mit einem Hochleistungsnetz veränderte unser Leben in den letzten zehn Jahren nachhaltiger, als wir es auf den ersten Blick wahrhaben wollen.

Hansjörg Honegger, 5. Oktober 2015

Kritische Geister beklagen den Verlust von fundamentalen Werten wie Freundschaft und Geselligkeit durch den übertriebenen Gebrauch von Handys und anderen mobilen Geräten wie Tablets. Doch ganz so schlimm scheint die Welt doch nicht zu sein. Eine neue Studie zeigt, dass Kinder nach wie vor mehr lesen als surfen. Vielleicht tun sie es nicht mehr in einem Buch, sondern auf dem Smartphone. Aber immerhin. Storys zeigt Ihnen im ersten Teil sieben von 15 Lebensbereichen, die durch die mobile Technologie völlig verändert wurden.

 

 

1 Fitness


Uhren und Armbänder zeichnen Tempo, Distanz, detaillierte Routen, die Pulsfrequenz und andere Daten auf, die per Handy mit der Community geteilt und verglichen werden. Bessere Apps geben Ernährungstipps und auf den Anwender massgeschneiderte Trainingsprogramme. Zukunft: Datenschützer befürchten den Missbrauch sensibler Gesundheitsdaten. Es laufen Versuche, Rabatte auf Krankenkassenprämien zu gewähren, wenn die Kunden mittels App ihre sportlichen Anstrengungen offenlegen. Einen Blick in die Zukunft – von einem Fan geschrieben – findet man auf Superpump.de.

 

 

Stellen schon bald alle Joggers auf Smartwatches um?

 

 

2 Gesundheit


Für Privatpersonen gibt es zahlreiche medizinische Apps. Viele davon versprechen eine Diagnose von Krankheiten, andere dienen lediglich zur Überwachung der Vitaldaten wie z.B. des Pulses und geben Tipps für Notfälle. Nicht ganz zufällig bieten diesen Service auch diverse Krankenkassen an, was allerdings von kritischen Geistern mit Argwohn beobachtet wird. Zukunft: Kenner sagen den mobilen Gesundheitslösungen eine rosige Zukunft voraus. Der Streit um die Datenhoheit wird die Diskussion dominieren. Der Beobachter empfiehlt sieben seriöse Gesundheits-Apps: Beobachter.ch.

 

 

 

Smartphone und Gesundheitsdaten: ein sensibles Thema.

 

 

3 Navigation

 

Google Maps auf dem Smartphone und herunterladbare Karten machen aus dem Handy ein Navi. Apps ermöglichen Offline-Zugriff auf Kartenmaterial. Zukunft: Mit dem Fall der Roaming-Gebühren lassen sich Smartphones nun auch im Ausland problemlos als Navi einsetzen. GPS wird noch genauer. Zukunft: Navigieren ohne GPS oder WLAN – aber mit Augmented Reality: Das Smartphone erkennt mittels Kamera anhand von Häusern oder Landmarken, wo es ist, und errechnet den besten Weg. Erste Tests laufen. Die besten Navi-Apps auf Testberichte.de.

 

 

4 Fotografieren


Für die muntere Knipserei zwischendurch hat sich das Smartphone längst durchgesetzt. Und es hat sogar eine eigene Stilrichtung hervorgebracht: das Selfie. Die Qualität ist beachtlich und kann zumindest mit den Kompaktkameras locker mithalten. Gewisse Modelle bieten heute eine Auflösung von bis zu 41 Megapixeln. Zukunft: Verschiedene Hersteller experimentieren mit Wechselobjektiven für Smartphones. Eine kompetente Einschätzung findet man auf Digitalkamera.de.

 

 

5 Filmen


Filme in Full-HD-Auflösung auch mit dem Smartphone sind die Normalität, neue Handykameras bieten bereits den neuen 4K-Standard. Eingebaute Bildstabilisatoren sorgen für ein ruhiges Bild. Probleme macht der mangelnde Speicherplatz. Zukunft: Hersteller LG bietet ein neues Modell mit bis zu zwei Terabyte Speicher an. Da hätten dann auch hochaufgelöste Videos Platz. Eine Anleitung für bessere Smartphone-Videos finden Sie bei der Swisscom Academy: Swisscom.ch.

 

 

Kinderleicht fotografieren mit dem Smartphone.

 

 

6 Bilder und Filme bearbeiten


Viele Funktionen ermöglichen schon während des Fotografierens, die schlimmsten Fehler zu vermeiden. Auch Videos schneiden und bearbeiten ist – in etwas beschränkterem Masse – heute bereits mit Apps am Smartphone möglich. Zukunft: Das Smartphone bestimmt auch Bildausschnitt und Zeitpunkt der Aufnahme und wählt eigenständig das beste Programm. Eine gute Bildbearbeitungs-App für iOS finden Sie auf PCtipp.ch und drei gute Apps für Android auf Androidpit.de.

 

 

7 Bilder und Filme teilen


Auf Instagram, dem wichtigsten Foto-Sharing-Portal, wurden von den rund 300 Millionen Nutzern bisher rund 30 Milliarden Bilder veröffentlicht, rund 70 Millionen Bilder kommen täglich dazu. Die Bilder werden jeden Tag 2,5 Milliarden Mal geteilt. Für Videos ist Youtube die wichtigste Anlaufstelle: Pro Minute werden rund 300 Stunden Videomaterial hochgeladen; 3,14 Millionen Schweizer nutzen den Videodienst, der über 30 Prozent des mobilen Internet-Traffics generiert. Zukunft: Streaming, kostenpflichtige Dienste und Werbung werden immer wichtiger.
Das Magazin «Rolling Stone» zeigt die 10 meistgeklickten Youtube-Videos: Rollingstone.de.

Er hatte sie alle vor der Linse...

Für die Kampagne «Best Net» hat Bryan Adams die Schweiz fotografiert: direkt und unverblümt.

 

Zur Galerie:

swisscom.ch/bestnet

 

 

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