Sicher und schnell per Mobilfunk

Vergesst WLAN-Hotspots!

Sie sind unsicher, umständlich und sollen künftig mit einer Registrierung belegt werden: Öffentliche WLAN-Hotspots. Warum das Surfen über das Mobilfunknetz die bessere Wahl ist.

Felix Raymann (Text), 2. Juni 2016

Öffentliche WLAN-Zugänge in Cafés, Läden oder Bussen sind eine praktische Sache: Sie ermöglichen fast überall einen mobilen Internetzugang, ohne dass man sein Daten-Kontingent des Mobilfunk-Abos belasten muss. Doch in der Praxis verläuft die Nutzung von Wifi-Hotspots oft nicht wunschgemäss. Surft man hingegen mit den mobilen Daten seines Mobilfunkanbieters, entstehen kaum Probleme.

 

 

1. WLANs sind unsicher


Hacker können mit geringem Aufwand Angriffe auf Mobilgeräte durchführen, die sich in ungeschützten öffentlichen WLAN-Hotspots befinden. Persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen etwa beim Onlineshopping können sie unauffällig abfangen. Beispielsweise können Betrüger ahnungslose Nutzer mittels eines gefälschten Hotspots anlocken, der den Namen des Cafés trägt, in dem man gerade sitzt. Die Nutzer können nicht prüfen ob das aktuelle WLAN eine gute Verschlüsselung anbietet. Bei Mobilfunkdaten hingegen bleibt man stets direkt mit dem Provider verbunden.

 

 

Bei ungeschützten öffentlichen WLANs besteht die Gefahr, dass man ausspioniert wird.

 

 

2. WLANs sind langsam


Oft werden bei öffentlichen, kostenlosen WLAN-Zugängen niedrige Bandbreiten geboten, die ein flüssiges Surfen verunmöglichen, insbesondere, wenn viele Nutzer gleichzeitig darauf zugreifen. Anders beim Mobilfunk: In weiten Teilen der Schweiz wird eine hohe Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s gewährleistet.

 

 

3. WLANs werden anmeldepflichtig


Wenn 2018 die Umsetzung des revidierten Bundesgesetzes des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) in Kraft tritt, könnte es sein, dass damit eine Nutzung von öffentlichen Netzen eine persönliche Anmeldung vorausgesetzt wird. Mit der Identifizierung der Internetnutzer sollen Kriminelle verfolgt werden können. Für alle anderen Nutzer bedeutet dies eine umständliche Anmeldung inklusive Vorzeigen eines Ausweises.

 

 

4. WLANs sind umständlich


Manche öffentlichen Netze erfordern eine Anmeldung, sind aber trotzdem ungeschützt. Wenn man ein solches WLAN einmal benutzt hat, merkt sich dies das Smartphone, sodass es sich beim nächsten Besuch automatisch wieder einwählt. Lossurfen kann man vielfach erst, wenn man im Browser eine Bestätigung oder Anmeldung erfolgt. Möchte man das Netz aber nicht nutzen, muss man es manuell ignorieren, deaktivieren oder die entsprechenden Einstellungen für Netzwerke zurücksetzen.

 

 

Sensible Daten überträgt man besser per Mobilfunk als per öffentlichem WLAN.  

 

 

5. Mobile Daten sind besser


Wer ein Datenabo für sein Handy besitzt, surft sicherer im Netz und muss nicht ständig irgendwelche Hotspot-Anmeldungen vornehmen, um dann festzustellen, dass die Verbindung sehr träge ist oder nur die Website des Shoppingcenters anzeigt. Wer mobil E-Banking machen oder per Kreditkarte einkaufen möchte, ist mit dem Handy und Mobilen Daten auf der sicheren Seite.

 

Mit einer Flatrate stehen genügend schnelle Daten zur Verfügung. Viele Nutzer, die nicht regelmässig Videos oder Musik streamen, kommen aber auch mit einer Limitierung auf das Kontingent oder die Geschwindigkeit aus.

 

 

6. Roaming ist günstiger geworden


Sogar im Ausland, wo man bis vor kurzem in Hotels, Restaurants oder Flughäfen vermehrt auf öffentliche WLANs angewiesen war, ist die Nutzung von mobilen Daten heute vorteilhafter. Zwar bezahlt man Datenpakete meist per Option zusätzlich, doch sind die Preise mittlerweile moderat, so dass das sichere Checken der E-Mails oder ein Blick auf die Online-Karte jederzeit möglich ist.

 

Unabhängig surfen

Mit dem Mobilfunknetz von Swisscom können Sie die WLAN-Funktion ihres Smartphones getrost deaktivieren und sicher mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s im Internet surfen.  

 

 

 

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