Studie: Anforderungen an Workplace Services und Positionierung Swisscom (Mann sitzt mit Tablet und Kaffee im Büro)
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Die wichtigsten Anbieter für Workplace-Services in der Schweiz

Bei der Auswahl moderner Workplace-Services stehen Schweizer Unternehmen vor vielfältigen Herausforderungen. Die ISG Provider Lens Studie «Future of Work – Services» analysiert die wichtigsten Trends und Anbieter in der Schweiz.

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Welche Anbieter als Leader positioniert sind, welche Trends den Schweizer Markt prägen und wo Unternehmen die grössten Handlungsfelder sehen, lesen Sie in der ISG Provider Lens Studie «Future of Work – Services».

Der Schweizer Markt stellt besondere Anforderungen an Workplace-Services. Unternehmen müssen nationale und internationale Datenschutz- und Compliance-Vorgaben erfüllen, den Einsatz von künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll gestalten und gleichzeitig Themen wie die Digital Employee Experience (DEX) und Nachhaltigkeit berücksichtigen. Auch landesspezifische Faktoren wie die Mehrsprachigkeit und Fachkräftemangel im ICT-Bereich spielen eine Rolle.

  1. Compliance und lokale Verantwortlichkeit: Schweizer Unternehmen sind auf Workplace-Services angewiesen, die Datenschutzanforderungen erfüllen und branchenspezifische Risiken berücksichtigen. Besonders für international tätige Unternehmen spielen dabei die Anforderungen des revidierten Datenschutzgesetzes (nDSG) sowie internationale regulatorische Vorgaben eine Rolle.
  2. Künstliche Intelligenz und Governance: KI ist in vielen Unternehmen längst Teil des Arbeitsalltags. Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr, ob KI eingesetzt werden soll, sondern wie. Im Fokus stehen deshalb zunehmend Governance, Datenschutz, Transparenz und die Frage, wie sich der Nutzen von KI im Arbeitsalltag konkret messen lässt.
  3. Digital Employee Experience: Die Anforderungen, welche Geschäftseinheiten und Mitarbeitende an die interne IT stellen, werden immer vielfältiger. Im Fokus steht zunehmend die sogenannte Digital Employee Experience (DEX) – geprägt durch die wahrgenommene Qualität und Verfügbarkeit im Alltag. Moderne DEX-Lösungen messen dabei nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern helfen Unternehmen, technische Probleme frühzeitig zu erkennen, Supportprozesse zu automatisieren und Störungen zu beheben, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen. Dadurch gewinnen Themen wie Automatisierung, Transparenz und messbare Servicequalität an Bedeutung.
  4. Mehrsprachige Bereitstellung: In der Schweiz ist die sprachliche Abdeckung oft ein wichtiges Auswahlkriterium. Deutsch, Französisch und Italienisch betreffen nicht nur den Service Desk, sondern auch Beratung und die Einführung neuer Arbeitsplatzlösungen. Eine Unterstützung in den jeweiligen Landessprachen erleichtert die Nutzung neuer Tools und Services im Arbeitsalltag.
  5. Entlastung interner Ressourcen: Der Fachkräftemangel im ICT-Bereich erhöht den Druck auf interne IT-Organisationen. Entsprechend steigt das Interesse an Managed Services, Automatisierung und KI-gestützten Supportmodellen, die operative Aufgaben übernehmen, ohne dass Unternehmen Kontrolle und Governance aus der Hand geben müssen.
  6. Nachhaltigkeit und Arbeitsplatznutzung: Themen wie Nachhaltigkeit, Raumauslastung und Energieverbrauch gewinnen bei Entscheidungen rund um moderne Arbeitsplätze an Bedeutung. Vor dem Hintergrund steigender ESG-Anforderungen fliessen diese Aspekte zunehmend in Arbeitsplatzstrategien und Investitionsentscheidungen ein.
Luca Dietiker, Swisscom

«Unter Digital Employee Experience (DEX) verstehen wir das Erlebnis, das Mitarbeitende im Alltag mit ihrem digitalen Arbeitsplatz haben. Dazu gehören Devices, Applikationen, Räume und andere IT-Services. Ziel einer DEX-Strategie ist es, technische Hürden und digitale Reibung zu reduzieren, damit Mitarbeitende produktiver und zufriedener arbeiten können. Moderne DEX-Umgebungen messen dabei nicht nur technische Kennzahlen wie Performance und Stabilität, sondern berücksichtigen auch das subjektive Empfinden der Mitarbeitenden.»

Luca Dietiker, Field CTO Workplace & UCC, Swisscom

Ganzheitliche Arbeitsplatzlösungen für Schweizer Unternehmen

Future of Work umfasst heute deutlich mehr als die Einführung einzelner Technologien. Statt isolierter Projekte rücken ganzheitliche Arbeitsplatzstrategien in den Fokus, die Themen wie KI, Compliance, Digital Employee Experience, Nachhaltigkeitsfragen und den physischen Arbeitsplatz miteinander verbinden. Unternehmen achten dabei zunehmend auf messbare Ergebnisse und einen konkreten Nutzen für Mitarbeitende und Organisation.

Grossunternehmen und KMU stehen vor denselben Compliance- und Governance-Fragen, verfügen jedoch nicht über die gleichen Ressourcen. Entsprechend gewinnen gerade für KMU modular aufgebaute Servicepakete, Automatisierung und KI-gestützte Supportmodelle an Bedeutung.

Die Anbieteranalyse im Überblick

Vor diesem Hintergrund untersucht die ISG Provider Lens Studie «Future of Work – Services» die Positionierung relevanter Anbieter im Schweizer Markt. Analysiert werden Dienstleistungen in den Bereichen Arbeitsplatzstrategie und Enablement, Betrieb und Support digitaler Arbeitsplätze, KI-gestützte Zusammenarbeit sowie intelligente und nachhaltige Arbeitsplatzservices.

Swisscom wird in allen vier untersuchten Themenbereichen als Leaderin eingestuft. Die unabhängige Bewertung stellt die Anbieter einander gegenüber und schafft damit eine fundierte Orientierung für die Auswahl geeigneter Partner. Wie ISG zu den Ergebnissen gelangt ist und welche Stärken zur Leader-Positionierung von Swisscom beigetragen haben, erfahren Sie in der Studie.

Die vier untersuchten Themenbereiche:

  1. Workplace Strategy & Enablement Services: Wie Anbieter Unternehmen dabei unterstützen, eine zukunftsfähige Arbeitswelt zu gestalten – von der strategischen Ausrichtung über Betriebsmodelle bis hin zu konkreten Roadmaps für deren Umsetzung.
  2. Digital Workplace Operations & Support Services: Wie Anbieter digitale Arbeitsplätze über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betreiben und unterstützen – von der Einführung über den Support bis zur laufenden Optimierung.
  3. AI-augmented Collaboration & Experience Services: Wie Anbieter KI-Funktionen wie Copiloten, Assistenten und intelligente Collaboration-Lösungen in den Arbeitsalltag integrieren. Dazu gehören die Unterstützung von Meetings, Kommunikation, Wissensmanagement und Zusammenarbeit sowie die Förderung der Akzeptanz neuer Arbeitsweisen.
  4. Smart & Sustainable Workplace Services: Wie Anbieter intelligente und nachhaltige Arbeitsumgebungen gestalten und betreiben. Darunter werden moderne Arbeitsplatzkonzepte verstanden, hybride Zusammenarbeit, die effiziente Nutzung von Räumen und Ressourcen sowie die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in den Arbeitsplatz.

Wie bewertet ISG die Anbieter?

ISG positioniert die Anbieter pro erwähnten Bereich und innerhalb eines Bewertungsmodells in den folgenden sechs Kategorien:

  1. Leader: Anbieter mit einem besonders starken Portfolio und mit einer ausgeprägten Markt- und Wettbewerbsposition.
  2. Product Challenger: Anbieter mit attraktiven Leistungen, die in unterschiedlichen Kategorien aber noch nicht über die Ressourcen und Stärken der Leader verfügen.
  3. Market Challenger: Anbieter mit starker Marktposition, deren Portfolio jedoch noch Verbesserungspotenzial aufweist.
  4. Contender: Diese Anbieter weisen noch keine genügend ausgereiften Produkte und Services an. Häufig handelt es sich um Generalisten oder Nischenanbieter.
  5. Rising Stars: Hierzu werden Anbieter gezählt, die in den nächsten 12 – 24 Monaten zu Top-Anbietern werden können.
  6. Not in: In diese letzte Kategorie fallen Anbieter, die ISG aus verschiedenen Gründen nicht einordnen konnte.

Studie: «Future of Work – Services»

Welche Anbieter in den einzelnen Kategorien als Leader positioniert wurden, welche Trends den Schweizer Markt aktuell prägen und wo Unternehmen die grössten Handlungsfelder sehen, lesen Sie in der ISG Provider Lens Studie «Future of Work – Services».

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