Utilities

Energieversorger im Wandel: Digitale Lösungen für eine erfolgreiche Transformation

Schweizer Energieversorger befinden sich im Wandel. Dezentralisierte Netze, neue regulatorische Anforderungen und wachsende Erwartungen verlangen nach digitalen, sicheren und flexiblen Systemen. 

Für Swisscom ist Technologie der entscheidende Hebel, um diesen Wandel in der Energiewirtschaft aktiv zu gestalten. Gemeinsam schaffen wir die sichere Grundlage für eine nachhaltige Versorgung, eine effiziente Zusammenarbeit im gesamten Energiesystem und den Einsatz von Smart Metern in der Schweiz – mit stabiler Konnektivität, skalierbarer Cloud‑Infrastruktur und zertifizierter Datensicherheit.

Smart Meter to Value: 5 Schritte

Wir unterstützen Energieversorger*innen entlang der gesamten Wertschöpfung – vom Einsatz von Smart Metern über intelligente Netzsteuerung und durchgängige Meter-to-Cash-Prozesse bis hin zu digitalen Kundenerlebnissen. Dabei behalten Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Daten und erfüllen die Anforderungen an Datensouveränität und Sicherheit.

Rollout und Smart Meter Installation

Im Rahmen des Smart-Meter-Rollouts werden intelligente Messsysteme installiert und in Betrieb genommen. Damit entsteht die Grundlage für eine datengetriebene Energiewirtschaft. Sie schaffen damit die Basis für neue Anwendungen – etwa für genauere Verbrauchsdaten oder automatisierte Prozesse. Swisscom unterstützt die notwendige Konnektivität und Infrastruktur für einen skalierbaren und sicheren Rollout.  

Sichere Datenpipeline, Integration und Verarbeitung

Messdaten werden sicher vom Metering-System in die Backend-Systeme übertragen und in die IT-Landschaft integriert. Eine IoT- und Integrationsarchitektur sorgen für eine verlässliche Datenverarbeitung und verbindet Messdaten mit Kunden-, Vertrags- und Marktdaten. In SAP S/4HANA Utilities werden die Daten validiert, in abrechnungsrelevante Energiemengen überführt und für Billing- sowie Finanzprozesse genutzt.

Marktkommunikation

Energie-, Kunden- und Abrechnungsdaten werden regelkonform mit Netzbetreiber*innen, Lieferant*innen und Marktpartner*innen ausgetauscht. Standardisierte Marktprozesse sorgen für eine fristgerechte, transparente und regulatorisch konforme Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft.

Business Value aus Daten

Aus Messdaten, Integration und Marktkommunikation entsteht eine konsolidierte Datenbasis für Abrechnung, Kundeninteraktion und Netzoptimierung. So werden operative Prozesse effizienter und neue datengetriebene Services sowie Geschäftsmodelle ermöglicht.

Digitales Kundenerlebnis in der Energiewirtschaft

Mit modernen CX-Lösungen gestalten Sie durchgängige digitale Kundeninteraktionen entlang der gesamten Journey. Self-Service-Portale erhöhen die Transparenz und Servicequalität, indem sie jederzeit Zugriff auf Verbrauchs-, Vertrags- und Abrechnungsdaten ermöglichen. Personalisierung und Automatisierung steigern Effizienz, Zufriedenheit und Kundenbindung.  

Ihre Vorteile mit Swisscom

Wir kennen die regulatorischen und technischen Anforderungen der Energiebranche.

Betrieb aus der Schweiz, höchste Datensicherheit, 
24/7 Verfügbarkeit und zertifizierte Prozesse.

Ganzheitliche Begleitung: Entwicklung Ihrer Digitalisierungs-strategie von der IT-Architektur bis zum Kulturwandel.

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«Unsere Anforderungen in der automatisierten, digitalen Rechnungsbearbeitung werden optimal abgedeckt.»

Thomas Altenburger, CFO, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ)

Häufige Fragen (FAQ) 

In der Energiewirtschaft erzielen Sie den grössten Nutzen, wenn Sie zunächst die Bereiche priorisieren, die betriebskritisch sind und hohe Prozesskosten verursachen.

Bewährt hat sich ein Vorgehen entlang der Wertschöpfung: Netz (Transparenz & Steuerung), Prozesse (Meter-to-Cash) und Kundschaft (digitale Services) – ergänzt durch eine gezielte Modernisierung der IT-Basis. Entscheidend ist eine klare Roadmap mit messbaren Zwischenzielen. So entstehen früh nutzbare Ergebnisse und eine solide Grundlage für die nächsten Schritte.

Grid Intelligence unterstützt Energieversorger*innen dabei, Netzzustände und Auslastungen kontinuierlich zu überwachen und Netze vorausschauend zu steuern.

Durch den Einsatz von Sensorik und IoT-Anbindungen (z. B. LPWAN) werden relevante Netzsignale erfasst und für Analysen sowie operative Entscheidungen nutzbar gemacht. Der Mehrwert liegt in einer verbesserten, datenbasierten Netzführung – von der frühzeitigen Erkennung bis zur gezielten Intervention.

Der Meter-to-Cash-Prozess (M2C) umfasst die End-to-End-Kette von der Erfassung der Zählerdaten über Validierung und Verarbeitung bis hin zu Billing, Fakturierung und Forderungsmanagement. Für Energieversorger*innen ist entscheidend, dass diese Prozesskette ohne Medienbrüche funktioniert und Daten konsistent in den relevanten Systemen verfügbar sind.

Branchenlösungen wie SAP IS‑U oder S/4HANA Utilities unterstützen dabei, diese Prozessschritte standardisiert und integriert abzubilden. Ziel ist eine verlässliche und durchgängige Abwicklung der energiewirtschaftlichen Kernprozesse – ohne manuelle Korrekturschleifen.

Smart Metering umfasst primär die Erfassung und Bereitstellung von Messwerten – inklusive Messinfrastruktur und Datenlieferung. Meter-to-Cash (M2C) baut darauf auf und beschreibt, wie diese Messwerte prozessual in die Abrechnung und weitere kaufmännische Schritte überführt werden.

In der Energiewirtschaft ist diese Abgrenzung zentral: Smart Meter bilden die Datenbasis, während Meter-to-Cash die Prozesskette beschreibt, die daraus ein abrechnungsfähiges Ergebnis macht. So wird klar, wo die Messdatenerfassung endet und die kaufmännische Verarbeitung beginnt.

Verbrauchsdaten entfalten ihren Wert, wenn sie nicht nur erfasst, sondern gezielt ausgewertet und in konkrete Angebote übersetzt werden.

Energieversorger*innen können darauf basierend beispielsweise dynamische Tarife, segmentierte Produkte oder Service-Optionen entwickeln, die auf Nutzungsmustern beruhen. Zudem lassen sich Prognosemodelle verbessern, um fundierte Entscheidungen in der Planung und Portfoliosteuerung zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf Wertschöpfung und Monetarisierung – nicht auf der Abrechnung (Meter-to-Cash).

Mit Lösungen für Customer Experience und CRM können Energieversorger*innen digitale Kontaktpunkte konsistent gestalten: vom Erstkontakt bis zum laufenden Service. 

Self-Service-Portale ermöglichen es, Anliegen wie Umzüge, Vertragsfragen oder Dokumentenzugriffe effizient abzuwickeln und Informationen verlässlich bereitzustellen. CRM unterstützt zudem eine strukturierte Bearbeitung über Kanäle hinweg und scfft eine einheitliche Sicht auf Interaktionen. Der Kern davon sind eine kundenseitige Nutzung und eine hohe Service-Qualität.

Nachhaltige IT-Modernisierung bedeutet für Energieversorger*innen, eine Architektur zu etablieren, die Integration, Skalierbarkeit und Sicherheit zuverlässig unterstützt.

Typisch ist die Kombination aus Cloud-Services, Plattformkomponenten und einer Integrationsschicht, um bestehende Anwendungen effizient zu vernetzen. Dadurch lassen sich technische Abhängigkeiten reduzieren und die Weiterentwicklung von Fachanwendungen gezielt vorantreiben. Gerade in der Energie- und Versorgungsindustrie ist es entscheidend, Betriebsstabilität und Sicherheitsanforderungen konsequent mitzudenken.

Unsere Expert*innen beantworten gerne Ihre Fragen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.