Drei auf einen Streich – Entsorgen, Spenden und Raven!
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Drei auf einen Streich – Entsorgen, Spenden und Raven!

Mit dem Ringtone Rave engagiert sich Swisscom nicht nur sozial, sondern ermöglicht mit dem Mobile Aid Programm gleich noch die fachgerechte Entsorgung von alten Handys. Alain Kappeler, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Schweiz, über das Engagement.

Herr Kappeler, der erste Ringtone Rave in Luzern sorgte gleich dreifach für nachhaltige Vibes: Die Partygäste konnten nicht nur feiern, sondern gleich noch ihr altes Handy fachgerecht entsorgen und das SOS-Kinderdorf unterstützen. Was passiert mit den Handyspenden??

Sie haben ein Handy, das Sie nicht mehr brauchen? Dann schenken Sie es jetzt Swisscom Mobile Aid. Egal ob defekt oder nicht: Wir machen es zu Geld und spenden den Erlös an SOS-Kinderdorf.

Altes Handy spenden und Leben retten!

Sie haben ein Handy, das Sie nicht mehr brauchen? Dann schenken Sie es jetzt Swisscom Mobile Aid. Egal ob defekt oder nicht: Wir machen es zu Geld und spenden den Erlös an SOS-Kinderdorf.

Aus den alten Handys der Aktion wird das Maximum herausgeholt: Noch funktionsfähige Geräte werden aufbereitet und erneut auf den Markt gebracht. Endgültig defekte Mobiltelefone werden rezykliert. Der Erlös aus dieser Aktion geht vollumfänglich an unsere Stiftung. Aktuell setzt sich SOS-Kinderdorf damit etwa in Nicaragua gezielt für Kinder in ihren Herkunftsfamilien ein: Mit Familienberatungen zur Verbesserung der finanziellen Lage, Erziehungskursen und der psychologischen Begleitung von jungen Müttern – aber auch für die Väter, Zugang zu gesunden Mahlzeiten und medizinischer Versorgung.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Rave erinnern?

Oh ja, ich war in meiner Jugendzeit im Eventbereich tätig. Da haben wir regelmässig auch Raves organisiert, teils grosse Partys mit mehr als eintausend Besuchern. Diese Vibes habe ich noch bestens in Erinnerung. Das waren stets lange Nächte.

Sie haben das Mobile Aid Programm vor neun Jahren mit Swisscom lanciert – was konnten SOS-Kinderdorf und Swisscom in dieser Zeit für Kinder in der Not bewegen?

Alain Kappeler, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Schweiz
Alain Kappeler, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Schweiz

Das Projekt läuft seit 2012 und konnte mittlerweile schon weit mehr als drei Millionen Mahlzeiten für notleidende Kinder ermöglichen. Eine Zahl, die nachdenklich macht. Einerseits, weil es zeigt, wie viele Kinder weltweit auf Unterstützung angewiesen sind. Andererseits, weil das Projekt sich damit als eine der langfristigsten und wirkungsvollsten Partnerschaften herausgestellt hat, mit dem wir schon viel erreichen konnten.

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Mobile Aid gibt es bereits seit neun Jahren – hat es noch genügend alte Geräte im Umlauf, um das Projekt weiterzuführen?

Ohne die aktuelle Marktlage im Detail zu kennen: Ja. Weiterhin wandern jährlich Millionen neuer Handys über die analoge und digitale Verkaufstheke. Das Potenzial alter Geräte bleibt also auf gleichbleibend hohem Niveau. Nicht zu vergessen, dass das Projekt auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Elektroschrott fördert. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft kommen die Erlöse nicht nur der Arbeit von SOS-Kinderdorf zugute, sondern wir vermeiden auch die unnötige Verschwendung von Ressourcen. Grund genug, dieses so nachhaltige und nützliche Projekt, das bereits so vielen Menschen zugutegekommen ist, weiterzuführen.

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