Wie die Cloud funktioniert
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Wie die Cloud funktioniert

Cloud für Private

Swisscom bietet mit myCloud einen Cloud-Dienst für Fotos, Videos, und Dokumente an. Im Cloud-Dienst Docsafe lassen sich besonders wichtige Dokumente ablegen. Swisscom speichert sämtliche Daten ausschliesslich in der Schweiz in eigenen Rechenzentren.

Cloud für Unternehmen

Für KMU sorgt Swisscom Storebox für einen sicheren, jederzeit verschlüsselten Datenaustausch innerhalb und ausserhalb des Unternehmens. Für grössere Unternehmen dient Application Cloud als Entwicklungsumgebung in der Cloud, und mit Dynamic Computing Services können Unternehmen Rechenleistung und Speicher je nach Bedarf bei Swisscom mieten.Die Rechtssicherheit ist dank Schweizer Datenschutz-gesetzen gewährleistet. Da das Netz Swisscom gehört, kann ein durchgängiger Service vom Kunden bis zum Rechen-zentrum angeboten werden.

Felix Raymann (Text), Tom Hübscher, Lars Weiss (Grafik), 16. Februar 2017

Als Privatnutzer hat man ganz andere Anforderungen an die Cloud als ein Unternehmen. Während für eine Privatperson die jederzeit verfügbare Fotosammlung oder das Backup der eigenen Daten wichtig ist, lagern Unternehmen ihre Software, ganze Dienstleistungen oder Plattformen in die Cloud aus, um die eigene Infrastruktur möglichst schlank zu halten.

Per Cloud Computing lassen sich Unmengen an Daten speichern, mit anderen Benutzern teilen und gemeinsam bearbeiten, vor Verlust bewahren oder für die mobile Nutzung verfügbar machen. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Cloud-Dienstleister die Daten speichert. Rechenzentren sind über die ganze Welt verteilt. Google speichert die Daten etwa in Finnland, in den USA, in Chile und an diversen anderen Orten.

 

Vorteile der Cloud:

  • Mit der Nutzung der Cloud wird weniger eigene Hardware und Software benötigt (tiefere Kosten).
  • Man muss sich nicht um Updates von Softwares kümmern.
  • Daten und Backups liegen auf Hochsicherheitsspeichern.
  • Kollaboratives Arbeiten wird erleichtert.
  • Daten sind jederzeit und überall verfügbar, sofern eine Internetverbindung vorhanden ist.

Nachteile der Cloud:

  • Ohne Internetverbindung läuft nichts.
  • Keine Kontrolle über Datenschutz.
  • Unter Umständen keine Verschlüsselung bei der Übertragung oder bei der Lagerung der Daten.
  • Abhängigkeit von einem Anbieter.
  • Unter Umständen ungeklärte Rechtslage

Cloud-Services

Die Bereitstellung von IT-Ressourcen aus einem zentralen Pool ist für die meisten Unternehmen heute von grosser Bedeutung. Grundsätzlich werden drei Ebenen unterschieden:

SaaS (Software as a Service): In der Cloud werden Softwares bereitgestellt. Auf diese Weise ist eine Installation auf dem eigenen Rechner nicht nötig. Als Nutzer greift man per Web-Browser auf die Programme und an die damit verbundenen Daten zu. Beispiele: Webmail, Office 365, Google Docs, Online-Fotoalben, Unternehmenssoftwares die online ausgeführt werden.

PaaS (Plattform-as-a-Service): Unternehmen mieten Entwicklungsumgebungen, Programmschnittstellen, Datenbanken, Online-Plattformen bei einem Cloud-Anbieter. Beispiel: Anbieter von Web-Anwendungen, Softwareentwickler, die ihre Arbeiten in die Cloud auslagern.

IaaS (Infrastructure-as-a-Service): Unternehmen nutzen komplette Servereinrichtungen, Netzwerkinfrastruktur, Rechenleistung etc. in der Cloud, sind jedoch selbst für den Betrieb verantwortlich. Beispiele: Unternehmen, die Cloud-Services bei Bedarf mieten, um die eigenen Belastungsspitzen abzufangen, Auslagerung von Arbeiten, die nur gelegentliche ausgeführt werden müssen.

 

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