3D-Anwendungen

«Grüezi, ich bin ein Hologramm»

Sind Sie am Flughafen schon mal einem sprechenden Hologramm begegnet? Oder haben gedruckte Nahrung gegessen? Was 3D-Technologie alles kann: sechs verblüffende Beispiele.

Piera Cadruvi (Text), 7. April 2017

Den 3D-Drucker kennen die meisten bereits. Aber wussten Sie, dass man Essen drucken kann? Jawohl! Frisch zubereitet – und gedruckt: Gourmetküche vereint mit 3D-Technik. Da es aus dem Drucker kommt, hat das Essen eine cremige Konsistenz und eignet sich auch für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden. 

 

 

 

 

Nicht nur Nahrungsmittel und Plastik eignen sich für den 3D-Drucker. Mittlerweile werden noch viel mehr Materialien wie etwa Bambus oder Kork im 3D-Drucker verarbeitet, wie dieser Beitrag zeigt. Und was sind die verrücktesten Dinge aus dem 3D-Drucker? Storys hat diverse Projekte zusammengetragen.

 

 

Das Hologramm am Flughafen

 

Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn die Dame Sie nicht direkt anschaut. Sie meint es nicht so. Auch wenn es auf den ersten Blick täuschend echt aussieht: Das ist nur ein 3D-Hologramm. Also eine dreidimensionale Projektion, die für jeden sichtbar ist – auch ohne eine spezielle Brille. Probieren Sie es doch mit Ihrem Smartphone mal aus, diese Anleitung zeigt, wie’s geht.

 

 

 

 

VR meets Kino

 

Drehstühle, Kopfhörer und Virtual-Reality-Brillen: Das ist VR Cinema. Durch die VR-Brille erlebt der Cineast einen Film viel intensiver. Daher gibt’s auch Drehstühle anstatt der roten Kinostühle – damit man alles von oben, unten, hinten, vorne, rechts und links anschauen kann. Mit dem Ton direkt im Ohr und dem Sitzplatz mitten im Film. In der Schweiz gibt es das VR Cinema seit Januar 2016.

 

 

 

 

3D aus jedem Blickwinkel

 

«Augmented Reality funktioniert auch ohne Brille oder Bildschirm», dachte sich ein französisches Start-up-Unternehmen und kreierte die Hololamp. Das Gerät – ein portabler Projektor – kann dreidimensional wirkende Bilder in die Umgebung projizieren. Der Clou: Eine Kamera erfasst die Augen des Betrachters. Bewegt sich dieser, verzerrt die Software die Bilder, damit sie aus dem Blickwinkel des Betrachters dreidimensional wirken.

 

 

 

 

3D zeichnen

 

Mal ein T-Rex-Skelett aus Plastik zeichnen, warum nicht? Der 3D-Stift macht es möglich, dreidimensional in der Luft zu zeichnen. Das Plastik wird dabei im Stift geschmolzen – ähnlich wie bei einer Heissklebepistole – und härtet beim Zeichnen sofort aus. Damit das Kunstwerk auch hält. Und Sie damit angeben können.

 

 

 

 

Street Art: 3D funktioniert auch auf der Strasse

 

3D-Kunst kreieren, das geht auch mit Kreide: Wir haben als Kinder Hüpfspiele auf den Asphalt gemalt, Künstler erschaffen mit Kreide 3D Street Art. Das heisst: Aus einer bestimmten Perspektive sehen ihre Werke sehr realistisch und dreidimensional aus. Etwa so, als würde ein Teil der Strasse einstürzen – aber sehen Sie selbst:

 

 

 

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