Story: sueddeutsche.de

Lizenz zum Bücherscannen

20. April 2016

 

 

Das oberste US-Gericht hat Google grünes Licht gegeben, um Millionen von Büchern zu digitalisieren. Damit ist der seit einem Jahrzehnt andauernde Rechtsstreit zum Projekt Google Books abgeschlossen. Nach der anfänglichen Auffassung, dass die Verbreitung der Digitalversionen von Büchern ohne Bezahlung gegen das US-Urheberrecht verstosse, entschied das Gericht nun, dass die Autoren «keine absolute Kontrolle» über ihre Werke hätten.

Das Urteil gilt für alle im amerikanischen Markt erhältlichen Bücher, auch für Übersetzungen. Bereits heute gibt es Millionen von Büchern auf Google Books. Wie viele es genau sind, verrät das Unternehmen nicht.

Google Books arbeitet mit Bibliotheken aus der ganzen Welt zusammen, um deren Angebot im Internet verfügbar zu machen. In Europa digitalisiert Google ebenfalls Bücher. Die Vollversionen sind jedoch nur verfügbar, wenn deren urheberrechtliche Schutz erloschen ist. Bei allen anderen Büchern handelt es sich um Leseproben, bei denen nicht alle Buchseiten vorhanden sind.

Digitale Bücher

Lesen Sie die ganzen Artikel auf sueddeutsche.de und welt.de