Die digitale Transformation des Schweizer Gesundheitswesens erfordert klare Prioritäten und fundierte Entscheidungen. Mit dem Swisscom Digital Health Assessment können Gesundheitsinstitutionen ihren Digitalisierungsfortschritt bestimmen und gezielt passende Initiativen vorantreiben.
Text: Saskia Wyss, Bild: Swisscom, Datum: 27. Januar 2025 7 Min.
Das Schweizer Gesundheitswesen steht unter Druck, ihre Digitalisierung voranzutreiben. Es zeigen sich unter anderem Lücken bei der Strategie, Prozessen, Angeboten für Patient*innen und bei der IT-Resilienz. Digitalisierungstrends wie Hyperpersonalisierung, datenbasierte Effizienz, sektorübergreifende Vernetzung und die 4P-Medizin (predictive, preventative, personalised, participatory) verdeutlichen, welche Handlungsfelder besonders relevant sind und welche Lücken dringend geschlossen werden müssen.
Analysen von Swisscom aus 2024 und 2025 zeigen: In vielen Universitäts-, Regional- und Zentrumsspitälern, Reha-Kliniken sowie in Psychiatrischen Einrichtungen gibt es zwar Digitalisierungsinitiativen, aber der Fortschritt bleibt häufig fragmentiert. Gemäss Swisscom Digital Health Radar 2025 beträgt der durchschnittliche Digitalisierungsfortschritt 55 %.
Die grössten Lücken sind:
Um diese Lücken gezielt zu schliessen, empfiehlt sich eine objektive Standortbestimmung. Genau hier setzt das Digital Health Assessment an: «Es identifiziert schnell und transparent, wo Investitionen in Digitalisierungsvorhaben im Gesundheitssektor am sinnvollsten sind», fasst Sandra Rudolf-Schütz, Head of Vertical Healthcare, Swisscom, zusammen.
Konkret ermöglicht das Assessment eine unabhängige Standortbestimmung Ihrer Gesundheitsinstitution entlang der acht Dimensionen, die auch im Digital Health Radar für die Branchenanalyse herangezogen wurden. Sandra Rudolf-Schütz ergänzt: «Das Assessment hilft dabei, bestehende Lücken in der digitalen Infrastruktur zu erkennen und bietet Lösungsansätze zur Harmonisierung von Systemen, um die Effizienz und Produktivität zu steigern. So wird eine umfassende und nachhaltige digitale Transformation unterstützt.»
Gewinnen Sie Klarheit über den Stand Ihrer digitalen Transformation – mit einem unabhängigen Assessment, das aufzeigt, wo Investitionen in die Digitalisierung Ihrer Gesundheitsinstitution den grössten Nutzen stiften.
Die acht Dimensionen des Swisscom Digital Health Assessment
In vier Schritten erhalten Sie eine unabhängige Standortbestimmung mit identifizierten Handlungsfeldern und einer Roadmap für die nächsten Schritte – damit Sie Ressourcen dort einsetzen, wo sie den grössten strategischen und wirtschaftlichen Effekt erzielen.
Zu Beginn vereinbaren wir mit Ihnen einen Interviewtermin und stellen Ihnen einen Fragebogen zur optimalen Vorbereitung zur Verfügung.
Sie füllen den Fragebogen aus, damit wir uns einen Überblick über Ihre Ausgangslage verschaffen können.
In strukturierten Gesprächen mit Ihrer Geschäftsleitung vertiefen wir die Themen.
Sie erhalten einen detaillierten Bericht, den wir mit Ihnen persönlich besprechen.
Sie können darauf basierend vier zentrale Handlungsfelder gezielt angehen: Patient Journey, Operational Exellence, Integrated Care und Operational Reliability. Diese Bereiche sind massgeblich von digitalen Trends wie Hyperpersonalisierung, präventive Medizin & datenbasierte Effizienz, Ökosysteme & sektorübergreifende Vernetzung und Data-Driven Healthcare & 4P-Medizin geprägt. Die Handlungsfelder bilden zugleich die Brücke von der Standortbestimmung zur Umsetzung von Digitalisierungsinitiativen.
Folgende Übersicht zeigt, welche technologischen Ansätze Swisscom in jedem dieser Bereiche verfolgt.
Vier zentrale Handlungsfelder für eine erfolgreiche Digitalisierung in Schweizer Gesundheitsinstitutionen